Publikum kann am Sonntag testen

Stadthalle Göttingen ist am Wochenende wieder der Treff für Spielefans

Göttingen. Etwa 200 Spielerfinder aus dem In- und Ausland werden an diesem Wochenende in der Göttinger Stadthalle erwartet. Sie stellen am Samstag und Sonntag, 2. und 3. Juni, ihre neu entwickelten Spiele vor und lassen sie teilweise vom Publikum testen.

Die Besucher sind zum Kennenlernen der neuesten Spiele für Sonntag, 3. Juni, eingeladen. Dann ist die Schau von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Am Samstag sind die Autoren und Verlage zunächst unter sich. An diesem Tag wird auch der Preis Göttinger Spatz, der in diesem Jahr an den englischen Spieleautor David Parlett geht, verliehen. Er erhält die mit 1000 Euro dotierte Ehrung für sein Lebenswerk. Sein bekanntestes Spiel ist der Klassiker „Hase und Igel“, der 1979 zum ersten Spiel des Jahres gekürt wurde. Außerdem werden bei dieser Gelegenheit die fünf Kandidaten für das Spieleautoren-Stipendium der Jury bekannt gegeben.

Vertreter und Redakteure von mehr als 25 Verlagen und Agenturen haben sich angemeldet, um die Prototypen zu sichten und „erfolgversprechende Juwelen zu entdecken“, teilte der Verein „Spiele-Autoren-Zunft“ mit. Der in Freiburg ansässige Verein und die Stadt Göttingen veranstalten das Spieleautoren-Treffen gemeinsam.

Das Treffen wird bereits zum 37. Mal in der Universitätsstadt ausgerichtet. Es gilt als die bundesweit größte Veranstaltung dieser Art.

Brett- und Kartenspiele sind nach Angaben des Vereins Spielverlage in Deutschland so populär wie nie zuvor. 2017 wuchs demnach das dritte Jahr in Folge der Umsatz mit Spielen. Familien- und Erwachsenenspiele verzeichneten im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von acht Prozent. Kinderspiele kamen auf rund fünf Prozent. (epd/bsc)

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