Diskussion geht weiter

Stadthalle Göttingen: Pro City fordert die Sanierung

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Wie geht es mit der Stadthalle Göttingen weiter? Das ist Thema in der Sitzung von Bau- und Kulturausschuss: Mittlerweile umhüllt ein Bauzaun die Halle.

Göttingen – In die Diskussion um die Sanierung der Stadthalle beziehungsweise einen Anbau an die Lokhalle hat sich jetzt der Verein „Pro City“ eingeschaltet, der die Interessen der Innenstadt-Kaufleute vertritt.

Der Verein spricht sich dafür aus, die Stadthalle zu sanieren und den Albaniplatz aufzuwerten. „Für die Göttinger Innenstadt ist der zentrumsnahe Standort am Albaniplatz von großer Bedeutung. Viele Besucher gehen vor einer Veranstaltung in der Stadthalle noch essen beziehungsweise lassen den Abend in einem Lokal ausklingen“, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme.

Besonders für die Seitenstraßen, durch die sie vom Albaniplatz aus schlendern, sind diese Besucher aus Sicht von Pro City wichtig. „Im Umfeld einer Halle am Bahnhof sind die gastronomischen Möglichkeiten schnell erschöpft. Das abwechslungsreiche Angebot der Göttinger Innenstadt ist zu weit entfernt. Schon seit den 80er-Jahren wird diese Diskussion regelmäßig geführt, immer mit dem gleichen Ergebnis“, heißt es weiter.

Hier die Forderungen von Pro City auf einen Blick

. Beibehaltung des Standortes der Stadthalle am Albaniplatz;

. Zeitnahe Fortsetzung der beschlossenen Sanierungsarbeiten;

. Neubau einer Tiefgarage auf dem Albaniplatz mit einem deutlichen Ausbau der Anzahl der vorhandenen Stellplätze;

. Einführung eines zeitgemäßen Parkleitsystems, inklusive mobiler Anzeige der verfügbaren Plätze.

Pro City reagiert damit auf den Vorstoß von CDU, Grünen und FDP im Göttinger Rat, die einen Anbau an die bestehende Lokhalle ins Gespräch gebracht hatten – wir berichteten.

Die drei Fraktionen hatten ins Feld geführt, dass sich eine neue Veranstaltungshalle neben der Lokhalle vergleichsweise kostengünstig realisieren lassen. Hintergrund für den Vorstoß war, dass die Stadtverwaltung die ursprünglich auf 30 Millionen Euro bezifferten Kosten für die Sanierung deutlich nach oben korrigieren musste.

Unterdessen geht in dieser Woche das Ringen um die Zukunft von Stadthalle und Lokhalle weiter. Bau- und Kulturausschuss treffen sich dazu am Donnerstag, 25. April, zu einer gemeinsamen öffentlichen Sitzung. Beginn ist um 17 Uhr im Ratssaal.

Zuvor will dort ab 15.30 Uhr das Planungsbüro SSP die Vorteile der Stadthallen-Sanierung öffentlich vorstellen. Die Präsentation wird live im Internet übertragen.

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