Illegale Entsorgung

Stadtverwaltung Göttingen: Grünabfälle gehören nicht auf Osterfeuerplätze

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Osterfeuer: Sie waren bereits im März abgesagt worden. Trotzdem wird auf den bekannten Plätzen illegal Grünabfall entsorgt.

Im Göttinger Stadtgebiet gibt es Probleme mit Grünabfällen, die illegal auf den Osterfeuerplätzen landen.

Die Stadtverwaltung Göttingen weist darauf hin, dass Pflanzenabfälle per Biotonne, im Laubsack oder über einen Gärtnerbetrieb entsorgt werden müssen.

Je nach Möglichkeit kann auch die Lagerung auf dem eigenen Grundstück eine Alternative sein. Keine Alternative ist jedoch, den Grünschnitt einfach auf Plätzen im Stadtgebiet abzuladen, die für ein Osterfeuer vorgesehen waren. „Das ist grundsätzlich verboten“, so die Verwaltung.

Wegen der Corona-Krise waren bereits Mitte März alle Osterfeuer in der Uni-Stadt abgesagt worden. Trotz der frühzeitigen Entscheidung wurden verstärkt „pflanzliche Abfälle“ auf den bekannten Osterfeuerplätzen in Göttingen entsorgt. „Das ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro geahndet werden“, macht die Stadtverwaltung deutlich. „Osterfeuer sind ein Brauchtum, sie dienen nicht der Entsorgung von pflanzlichen Abfällen.“

Die Stadtverwaltung bittet eindringlich darum, keinen weiteren Strauch- und Baumschnitt auf Osterfeuerplätzen abzulagern, auch dann nicht, wenn auf den Plätzen schon Pflanzenabfälle liegen. Die Stadt empfiehlt, den Baum- und Strauchschnitt, der bei dem Saisonabfuhrtermin der Göttinger Entsorgungsbetriebe im Frühjahr nicht mitgegeben wurde, über die Biotonne oder über Laubsäcke zu entsorgen.

Laubsäcke sind bei Verkaufsstellen im gesamten Stadtgebiet erhältlich. Auch die Nachfrage bei einer Gärtnerei ist laut Verwaltung eine Möglichkeit, den Biomüll loszuwerden. Wer einen Garten hat, kann alternativ dort Pflanzenabfälle an geeigneter Stelle lagern. „Es wäre auch die Lösung zu prüfen, den Baum- und Strauchschnittarbeiten auf den Herbst zu verlegen“.  bsc

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