Start zur fünften Autorenwoche: „Spot an“ für Göttinger Schülerlesetage

Junge Akrobaten in Aktion: Die Artisten des KAZ präsentierten bei der Eröffnung der Schülerlesetage ihre Choreographie zum Gedicht „Zwei Seiten des Lebens“. Foto: Lawrenz

Göttingen. Mit Tanz, Theater, Akrobatik und Musik starteten die fünften Schülerlesetage in der Paulinerkirche.

Unter dem Motto „Schöne neue Welt? – Endzeit, Umbruch, Aufbruch“ lesen die fünf Autoren Katja Brandis, Stephanie Schneider, Tobias Elsässer, Michael Römling und Andreas Schlüter bis Samstag, 16. April, aus ihren Büchern zum Thema.

Zuerst ging das Licht aus, dann „Spot an“ für die Tänzer aus den Kursen Darstellendes Spiel aus dem elften Jahrgang vom Felix-Klein-Gymnasium. „Bücher sind gefährlich“ tönte durch den Raum. Eindrucksvoll spielen die Schüler eine Schlüsselszene aus dem Roman „Fahrenheit 451“. Dort, wo die Geschichte spielt, ist es ein Verbrechen, Bücher zu besitzen. Die Schülerlesetage des vergangenen Jahres unter dem Titel „Gute Seiten – schlechte Seiten“ hatten die jungen Akrobaten des KAZ aufgenommen. Oft ging es auf der Bühne „hoch hinaus“. Vorlage für die Choreographie war das Gedicht „Zwei Seiten des Lebens“ des zwölfjährigen Schülers Rubens Draht.

Veranstalter der Schülerlesetage ist der Verein „Stadt der lesenden Kinder“ für Leseförderung in Südniedersachsen. Fünf Jahre mit dieser Autorenwoche ließ der Vorsitzende Jan Ockershausen Revue passieren. „Wunderbar“ sei das hohe Maß an Kreativität, das sich bei der Veranstaltung offenbare. Ihren fünften Geburtstag feiern dieses Jahr auch die Maskottchen Lea und Leo von der Grafikerin Lea Eastwood.

Projektleiterin Dr. Cornelie Hildebrandt dankte den zahlreichen Sponsoren und stellte die fünf Autoren ins Blickfeld. Mit einem vielseitigen Programm werden sie die Lesetage füllen. (zul)

www.schuelerlesetage-goettingen.de

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