Start in die Freibad-Saison: 30 Schwimmer warten auf den Einlass

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Geschäftsführer der GoeSF Andreas Gruber (stehend, links) und Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (rechts) eröffneten das Freibad am Brauweg mit vier Schwimmerinnen vom TWG.

Trotz der Corona-Krise darf jetzt wieder in den drei Göttingen Freibädern geschwommen werden. Die neue Saison hat begonnen - natürlich unter Auflagen.

Die Schwimmerinnen vom TW Göttingen stehen am Beckenrand bereit und warten auf das Startsignal. Endlich können sie nach langem Warten wieder ins kühle Wasser springen und ihre Bahnen ziehen. Zusammen mit Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und Geschäftsführer der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) Andreas Gruber eröffneten sie am Montag das Freibad am Brauweg.

„Um 6.30 Uhr standen bereits 30 Schwimmer vor der Tür“, sagt Gruber. Darüber freue er sich riesig. Um 10 Uhr seien schon die ersten hundert Schwimmer durch gewesen. „Es wäre traurig gewesen, wenn wir die Freibäder nicht hätten öffnen können“, so der GoeSF-Geschäftsführer weiter. Neben dem Freibad öffneten auch das Naturerlebnisbad Grone und das Parkbad Weende.

Die Schwimmerinnen vom TWG freuten sich, in die Schwimmsaision starten zu können. „Wir haben schon seit ein paar Wochen darauf gewartet, endlich wieder unsere Bahnen ziehen zu können“, sagt Sophie Krumbach. Die 25-Jährige schwimme bereits seit über 15 Jahren beim TWG und trainiere nun zumeist die Jüngeren. Das erste Training am heutigen Dienstag stattfinden.

Im Freibad am Brauweg bleibt der Startblock vorerst gesperrt.

Oberbürgermeister Köhler überreichte den vier Schwimmerinnen jeweils ein Badetuch und einen Umschlag mit Freibadkarten. „Der Start hat Mut gemacht“, so Köhler. Er sei zudem gespannt, wie alles angenommen werde. „Alles andere warten wir ab“, sagt er.

Über die Umsetzung der Hygienevorschriften hat sich Schwimmmeister Rolf Nietzold viele Gedanken gemacht. Doch die Eröffnung des Freibads habe ihn positiv gestimmt. „Alle Badegäste sind sehr dankbar, dass wir geöffnet haben und halten sich an die Regeln. Es gab nichts, was nicht funktioniert hat“, sagt Nietzold. Für die Badegäste stehen Schilder mit den einzuhaltenden Schwimm-Regeln sowie der zulässigen Personenzahl an den einzelnen Becken. Insgesamt 204 Schwimmer können sich im Schwimmbecken aufhalten. 619 Personen dürfen ins Freibad gelassen werden. Auch im Wasser muss der entsprechende Abstand in jedem Fall eingehalten werden.

Der Sprungturm sowie die Rutschen müssen aufgrund der Corona-Beschränkungen geschlossen bleiben. Auch der Sprungblock bleibt vorerst gesperrt. „Die können aber sofort geöffnet werden, wenn es erlaubt wird“, so Nietzold. Das Freibad sei auf alles vorbereitet. Sandkasten und Planschbecken dürfen genutzt werden. Zudem sei jede zweite Warmwasserdusche in Betrieb. 

VON SAMIRA MÜLLER

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