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Start ins Godehardjahr: Eröffnung mit Festgottesdienst in Göttinger Pfarrkirche

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Von: Bernd Schlegel

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Die katholische Pfarrkirche St. Godehard in Göttingen.
Die katholische Pfarrkirche St. Godehard in Göttingen: Dort wird am Sonntag das Godehardjahr in der Uni-Stadt eröffnet. © Michael Müller/kpg

Am kommenden Wochenende startet in der katholischen Pfarrkirche St. Godehard das Godehardjahr in Göttingen.

Göttingen – Die katholische Kirche in Südniedersachsen startet an diesem Wochenende ins Godehardjahr. Damit wird an den Heiligen Godehard erinnert, der 1022, also vor genau 1000 Jahren, zum Bischof von Hildesheim geweiht wurde.

Der feierliche Eröffnungsgottesdienst beginnt am Sonntag, 8, Mai, um 11 Uhr in der katholichen Pfarrkirche St. Godehard, Godehardstraße 22. Die Heilige Messe feiern Weihbischof Heinz-Günter Bongartz und Dechant Wigbert Schwarze gemeinsam. Der besonders gestaltete Gottesdienst ist Teil eines Auftaktwochenendes, mit dem das Bistum Hildesheim ein Festjahr der inneren Erneuerung beginnt, das bis zum 6. Mai 2023 andauert.

Zum Dekanat Göttingen besteht zudem eine besondere Verbindung. Denn die historische Pfalz Grona, in welcher der Heilige Godehard im Jahr 1022 zum Bischof von Hildesheim geweiht wurde, befindet sich auf dem Gebiet der heutigen Pfarrei St. Godehard.

Das Godehardjahr war zuvor bereits in Hildesheim eröffnet worden. „Im Zentrum des Godehardjahrs steht der Gedanke des Aufbruchs. Die Kirche von morgen muss eine Kirche für alle sein, die vom Engagement und dem individuellen Glauben der Christinnen und Christen am jeweiligen Kirchort lebt“, sagte Göttingens Dechant Wigbert Schwarze.

„Das Leben des Heiligen Godehard birgt wichtige Impulse für die heutige Situation unserer Kirche. Seine tiefe Spiritualität und seine Suche nach neuen Wegen, um die freimachende Botschaft Jesu Christi in die Welt zu tragen, sind noch immer aktuell. Das gilt gerade auch angesichts notwendiger Veränderungen“, betont Schwarze.

„Im Godehardjahr wollen wir uns gemeinsam auf den Spuren des Heiligen bewegen und zu einer Kirche beitragen, die noch näher bei den Menschen ist.“

Eine Vielzahl von bistumsweiten Aktionen, Veranstaltungen, Tagungen, Projekten und spirituellen Impulsen lädt die Gläubigen ein, in der „Nachfolge Jesu und im Sinne des überzeugten Benediktiners Godehard an der inneren Erneuerung des Bistums mitzuwirken“. Im Zentrum steht dabei, bereits begonnene Aufbruchsprozesse sichtbar zu machen und neue Impulse für die Kirche von morgen zu setzen.

Zur Teilnahme an dem Eröffnungsgottesdienst an diesem Sonntag wird um eine vorherige Anmeldung auf der Internetseite des Dekanats Göttingen gebeten. Zudem besteht die Verpflichtung, einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske zu tragen.

Weitere  Informationen unter katholische-kirche-goettingen.de

Papst Franziskus schickt Grußwort zum Godehardjahr

Anlässlich des Festjahrs zur Würdigung des Heiligen Godehards (960 bis 1038) hat Papst Franziskus dem Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer ein Grußwort geschickt. Das Jubiläum sei ein willkommener Anlass, sich einem „hervorragenden Hirten zuzuwenden, welcher auch heute Vorbild und Fürsprecher auf dem Weg des Volkes Gottes in eine friedvolle und gedeihliche Zukunft sein will“.

Das Leben des Heiligen sei ein ermutigendes Zeugnis eines eifrigen, menschenfreundlichen Hirten, betont Franziskus darin. „Er liebte Christus und seine Kirche und war nahe bei den Menschen. Ja: Er war ein Hirte, der nach seiner Herde riecht“.

Das Bistum Hildesheim gehört zu den ältesten Diözesen in Deutschland. Es umfasst mit 30.000 Quadratkilometern weite Teile Niedersachsens sowie Bremen-Nord und Bremerhaven. Dazu gehören in 17 Dekanaten und 119 Pfarrgemeinden rund 592.000 Kirchenmitglieder. (bsc/epd)

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