Startschuss für Krankenhaus-Neubau in Weende

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Grundsteinlegung für den Neubau: (von links) Herbert Schmidt (Leiter der technischen Betriebsabteilung EKW), Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, Baudezernentin Claudia Baumgartner, Bauleiter Marcel Georgi, Prof. Michael Karaus (medizinischer Geschäftsführer EKW) und Frank Czeczelski (kaufmännischer Geschäftsführer EKW).

Das Evangelische Krankenhaus Weende (EKW) investiert weit mehr als 30 Millionen Euro in einen Neubau, in den die Abteilung Pneumologie aus Lenglern einziehen wird.

Am Mittwoch wurde der Grundstein für das fünfstöckige Gebäude gelegt.

„Wir reden seit Jahren über die Einhäusigkeit mit unserem Betriebsteil Lenglern, jetzt wird sie endlich umgesetzt“, betonte Frank Czeczelski, kaufmännischer Geschäftsführer des EKW. In zwei Jahren würden rund 200 Mitarbeiter hier in diesem Gebäude eine neue berufliche Heimat finden“, so Czeczelski. „Für das Krankenhaus Weende Veränderung pur und nicht nur finanziell eine große Herausforderung.“

Zwar sind bereits 26,6 Millionen Euro Förderung durch das Niedersächsische Sozialministerium genehmigt. Weil die Baukosten aber im Laufe der Planungsphase deutlich gestiegen sind, hatte das EKW bereits einen zweiten Förderantrag über 10,8 Millionen Euro gestellt, der gerade vom zuständigen Landesamt für Bau und Liegenschaften (LBL) gekürzt wurde. „Wir werden also auch noch ein drittes Mal vorstellig“, meinte Czeczelski mit einem Augenzwinkern in Richtung LBL- Vertreterin Elisabeth Meyer-Pfeffermann. Doch trotz aller Hilfe vom Land, für die man „überaus dankbar“ sei, müsse am Ende ein „nicht unerheblicher Teil“ der Baukosten vom EKW selbst finanziert werden.

Nachdem bereits im vergangenen Sommer das alte Haus 3 abgerissen worden war, hatte die beauftragte Baufirma Anfang des Jahres mit den Vorbereitungen für das Gießen des Fundaments begonnen.

Auf einer rund 2400 Quadratmeter großen Grundfläche entsteht nun ein Gebäude, in dem zwei große Stationen für je 50 Patienten untergebracht werden und wo in einem großen Bereich zusätzlich die komplette Funktionsdiagnostik der internistischen Abteilungen zusammengeführt wird. „Mit diesem Bau schaffen wir es, dass alle Spezialisten dieses Bereichs unter einem Dach zusammenarbeiten“, betonte Frank Czeczelski.

Riesige Baugrube: Mehr als 30 Millionen Euro werden in das Bauprojekt investiert.

Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler dankte den Verantwortlichen des EKW dafür, dass das Krankenhaus an seinem Standort permanent weiterentwickelt wird. Das sei einerseits „gut und wichtig“ für die medizinische Versorgung der Bevölkerung, andererseits habe das EKW auch als Arbeitgeber eine wichtige Funktion. „Der Gesundheitssektor ist einer der größten Jobmotoren in der Region“, meinte Köhler, der auch die gute Zusammenarbeit mit dem EKW-Vorstand lobte. „Ich bin sehr dankbar, dass wir gemeinsam immer einen Weg gefunden haben, was hier geht und was eben nicht geht“, sagte er.

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