Unterstützung für Projekte

Statt Examensfeier: Medizinstudenten spenden 6300 Euro

Medizinstudierende spendeten 6300 Euro für verschiedene Einrichtungen und verzichteten auf eine Examensfeier: Prof. Wolfgang Brück und Gabriele Schreiber nahmen die Unterstützung in Empfang.
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Medizinstudierende spendeten 6300 Euro für verschiedene Einrichtungen und verzichteten auf eine Examensfeier: Prof. Wolfgang Brück und Gabriele Schreiber nahmen die Unterstützung in Empfang.

Medizinstudenten des Jahrgangs 2015 verzichteten mit Blick auf die weiter angespannte Corona-Lage auf ihren Examensball. Stattdessen entschieden sich die angehenden Ärzte, die in Göttingen ausgebildet wurden, für eine Spendenaktion.

Göttingen – Lennart Roos, einer der Organisatoren des Examensballs, macht dazu deutlich: „Wir waren uns schnell einig: Ein Abschlussball für unseren Semesterjahrgang bei wei ter unklaren Corona-Regeln ist nicht angemessen. Anstelle der Examensparty hat sich dann das Organisationsteam dafür entschieden, das bereits gesammelte Geld für den Abschlussball verschiedenen guten Zwecken in der Universitätsmedizin Göttingen zu spenden.“

Roos und seine Kommilitoninnen Franziska Hinrichs, Kathrin Rosinsky, Nike Christensen und Anouschka Jana Kausche überreichten an Prof. Dr. Wolfgang Brück, Sprecher des Vorstandes der Universitätsmedizin Göttingen und Dekan der Medizinischen Fakultät, sowie an Gabriele Schreiber, Leiterin des Bereichs Fundraising der Uni-Medizin, insgesamt 6313,49 Euro.

Folgende Projekte werden damit unterstützt:

  • 2000 Euro für die Palliativstation in der Klinik für Palliativmedizin;
  • 1000 Euro für „Luftsprung – Sportprojekt für krebskranke Kinder“;
  • 1000 Euro für die Klinikschule der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin;
  • 1000 Euro für das Musiktherapie-Projekt der Abteilung Geriatrie;
  • 1000 Euro für die Bewegungstherapie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin;
  • 200 Euro für die Anschaffung von vier Skills2goBags für die Lehre;
  • 113,49 Euro für die Finanzierung von sieben Trainingsstunden im Rahmen des Patientensimulationsprogramms. (Bernd Schlegel)

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