Neun Fahrzeuge beteiligt

Tiefstehende Sonne löst Verkehrs-Chaos bei Göttingen aus: 16 Kilometer Stau

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Das Auto hatte Feuer gefangen: Die Feuerwehr löschte den Brand mit einem Feuerlöscher.

Vermutlich war es die tiefstehende Sonne, die am Freitagnachmittag für ein kurzzeitiges Verkehrs-Chaos auf der A7 in der Nähe von Göttingen gesorgt hat. Mehrere Fahrzeuge verunglückten.

Ein 50-jähriger Lastwagenfahrer aus Wien war mit seinem Lastzug auf der A7 in Richtung Süden unterwegs, als er in Höhe der Anschlussstelle Drammetal vom rechten Fahrstreifen in die Mitte wechselte. 

Dabei übersah er den neben ihm fahrenden Sprinter, an dessen Steuer ein 27-Jähriger aus der Ukraine saß, und drückte diesen nach links gegen einen Skoda Fabia, der von einem 58-Jährigen aus dem Landkreis Dingolfing gefahren wurde. Der Lkw-Fahrer fuhr zunächst weiter, hielt aber an der nächsten günstigen Gelegenheit an und meldete sich bei der Polizei. Der Gesamtschaden wird auf 25.000 Euro geschätzt, verletzt wurde niemand. 

Als der sich sehr schnell aufbauende Stau auf eine Länge von etwa vier Kilometer angewachsen war, stieß ein 21-Jähriger aus dem Bereich Höxter am Stauende aufgrund einer kurzen Unaufmerksamkeit mit seinem VW-Scirocco auf den vor ihm fahrenden Nissan Tiida eines 25-Jährigen aus dem Landkreis Fritzlar. Bei dem Auffahrunfall entstand ein Schaden von ca. 8000 Euro, verletzt wurde auch hier niemand. 

Nahezu im selben Moment kam es mit nur wenigen Metern Abstand zu einem weiteren Verkehrsunfall. Hier prallte der Opel Corsa einer Familie aus dem Bereich Einbeck (Mutter mit drei Töchtern, 23, 12 und 7 - alle vier leicht verletzt) auf den BMW eines 40-jährigen Mannes aus Leverkusen und schob diesen nach links gegen zwei dort befindliche Fahrzeuge, einen VW Passat eines 52-Jährigen aus Mettmann und einen VW SUV eines 55-jährigen Wolfsburgers. Der BMW-Fahrer aus Leverkusen wurde bei dem Aufprall ebenfalls leicht verletzt. Der Schaden dieser Kollision beträgt etwa 15.000 Euro.

Insgesamt mussten fünf Fahrzeuge abgeschleppt werden. Dadurch war die A7 in Richtung Süden bis 17 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr staute sich auf 16 Kilometern Länge. Im Einsatz waren zwei Notärzte, sechs Rettungswagen, die Feuerwehren aus dem Bereich Rosdorf, die Autobahnmeisterei Göttingen und vier Funkstreifen der Autobahnpolizei. 

Unfall auf der A7 mit sechs Verletzten

Unfall auf der A7 mit sechs Verletzten
Unfall auf der A7 mit sechs Verletzten  © Stefan Rampfel
Unfall auf der A7 mit sechs Verletzten
Unfall auf der A7 mit sechs Verletzten  © Stefan Rampfel
Unfall auf der A7 mit sechs Verletzten
Unfall auf der A7 mit sechs Verletzten  © Stefan Rampfel
Unfall auf der A7 mit sechs Verletzten
Unfall auf der A7 mit sechs Verletzten  © Stefan Rampfel
Unfall auf der A7 mit sechs Verletzten
Unfall auf der A7 mit sechs Verletzten  © Stefan Rampfel
Unfall auf der A7 mit sechs Verletzten
Unfall auf der A7 mit sechs Verletzten  © Stefan Rampfel
Unfall auf der A7 mit sechs Verletzten
Unfall auf der A7 mit sechs Verletzten  © Stefan Rampfel

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