TV-Star von Beamten ermahnt

In Einbahnstraße: Stefan Raab als Radler von Polizei in Göttingen gestoppt

Vor dem Polizei-Stopp: Stefan Raab (rechts) stellte am Freitagmittag die Sänger vor, wie hier Sierra Kid, den Starter für Niedersachsen. Am samstag wird aus der Lokhalle Göttingen der Bundesvision-Song-Contest ab 20.15 Uhr übertragen. Foto: Jelinek/nh

Göttingen. Stefan Raab gestoppt: Der TV-Moderator und Musiker ging am Freitag gegen 15.30 Uhr einer Polizeistreife bei einer Routinekontrolle in der Göttinger Innenstadt ins Netz.

Raab war in einer Probenpause und nach der Vorstellung der Sängerinnen und Sänger mit dem Rad – vermutlich nicht ganz vorschriftsmäßig – unterwegs.

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Er befuhr mit einem Begleiter die Gotmarstraße in entgegengesetzer Richtung. Die Polizisten belehrten den 47-Jährigen über das Fehlverhalten. Raab konnte dann – natürlich zu Fuß das Fahrrad schiebend – in Richtung Nabel, Weender Straße weitergehen. Ein Verwarngeld musste der TV-Star nicht berappen.

Die Göttinger Polizei bestätigte auf HNA-Nachfrage den Vorfall. Sprecherin Jasmin Kaatz betonte, dass es eine normale Kontrolle gewesen sei. „Herr Raab ist nicht bevorzugt behandelt worden, die Kollegen können es bei einer Belehrung belassen oder ein Verwarngeld verhängen.“ Es sei nicht unüblich, dass die Radfahrer zunächst von den Polizeibeamten belehrt werden. Grundsätzlich werde immer erst ermahnt. Im übrigen wisse sie gar nicht, ob die Polizeikollegen Raab überhaupt erkannt hätten, schilderte Polizeisprecherin Kaatz.

Samstagabend geht Raabs TV-Live-Event Bundesvision-Song-Contest ab 20.15 Uhr auf Sendung (Pro 7). Die Lokhalle ist ausverkauft. (tko)

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