Beschluss im Kulturausschuss

Stele zum Gedenken an NS-Opfer soll in Göttingen aufgestellt werden

Der Ausschuss für Kultur und Wissenschaft, der normalerweise im neuen Rathaus tagt, stimmte für die Stele.
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Der Ausschuss für Kultur und Wissenschaft, der normalerweise im neuen Rathaus tagt, stimmte für die Stele. (Symbolbild)

Göttingen – In Göttingen soll schon bald mit einer Stele an NS-Opfer erinnert werden.

Der Ausschuss für Kultur und Wissenschaft der Stadt Göttingen hat jetzt einmütig dafür gestimmt, dass am früheren anatomischen Institut der Universität eine Erinnerungsstele für die Opfer von Justiz und Strafvollzug aufgestellt werden soll. Damit soll der 233 in Wolfenbüttel hingerichteten oder verstorbenen Opfer der NS-Justiz, deren Leichen zwischen 1939 bis 1944 in der Göttinger Anatomie zu Forschungs- und Ausbildungszwecken verwendet wurden, gedacht werden.

Einen entsprechenden Antrag hatten die Gedenkstätte in der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel und das Instituts für Anatomie und Embryologie der Universitätsmedizin Göttingen eingereicht. Wegen der aktuellen Corona-Krise wurde der Beschluss im Umlaufverfahren gefasst. (Bernd Schlegel)

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