Sternsinger sammeln Rekordspende: 41000 Euro für Kinder auf Phillippinen 

Mit Kronen und Umhängen: Die Sternsinger des Dekanats Göttingen haben in diesem Jahr 40.728,42 Euro gesammelt. Bei dem Empfang im Alten Rathaus wurden sie für diese Leistung belohnt. Anschließend unterschrieben sie am Türbogen (Bild unten). Fotos: von Polier

Göttingen. Etwa 20 Sternsinger versammelten sich am Freitag im Alten Rathaus in Göttingen für einen Empfang mit Bürgermeisterin Helmi Behbehani (SPD).

Dabei wurde die Summe der gesammelten Spenden aus dem Dekanat Göttingen bekanntgegeben. In diesem Jahr waren es 40.728,42 Euro, was einen neuen Rekord darstellt, wie das Dekanat mitteilt.

Denn im vergangenen Jahr 2014 waren es etwa 660 Euro weniger. Bürgermeisterin Behbehani betonte, was für ein schöner Brauch die lange Tradition des Sternsingens ist. Das wichtigste sei daran aber, dass die Spenden einem guten Zweck dienten.

Wer Berichte aus Manila, der Hauptstadt der Philippinen kenne, der wisse, unter welchen schlechten Bedingungen Kinder dort aufwachsen müssen. „Diese Kinder brauchen dringend unsere Unterstützung“, sagte sie.

Daher steht die Spendenaktion in diesem Jahr unter dem Motto „Segen bringen – Segen sein“. Die Sternsinger treten damit für gesunde Ernährung in Entwicklungsländern ein, besonders für hungerleidende Kinder auf den Philippinen, das als Beispielland gewählt wurde. Auf den Philippinen ist jedes dritte Kind mangel- oder unterernährt.

Auf dem Gebiet des Dekanats zwischen Bovenden und Friedland, mit Landwehrhagen, Adelebsen, Dransfeld und Göttingen waren 312 Sternsinger unterwegs. Sie wurden von 95 Menschen begleitet und haben etwa 1700 Häuser besucht und gesegnet. Träger der bundesweiten Aktion sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend.

Anschließend sprach Dechant Wigbert Schwarze einen Segen und die Kinder durften sich, als Belohnung für ihren Fleiß, jeder eine Süßigkeit aussuchen.

Von Jürgen von Polier

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