Impfungen werden nachgeholt

Stopp für AstraZeneca-Impfstoff: 3000 Termine im Landkreis Göttingen fallen aus

Schachtel mit dem Portionen des Impfstoffs von  Astrazeneca.
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Der Impfstoff von Astrazeneca.

Das Bundesgesundheitsministerium hat am Montag vorübergehend Immunisierungen mit dem Corona-Impfstoff des Herstellers AstraZeneca gestoppt. Diese Entscheidung hat Auswirkungen auf den Impfbetrieb im Landkreis Göttingen.

Göttingen – Der Stopp für den Impfstoff wird umgehend in den beiden stationären Impfzentren des Landkreises in den BBS II Göttingen und an der OBS Herzberg umgesetzt. Geplante Impfungen, für die der Impfstoff AstraZeneca vorgesehen ist, fallen aus. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Termine dafür stehen noch nicht fest, heißt es aus der Kreisverwaltung.

Betroffen sind vorerst etwa 3000 Personen, die bis einschließlich Sonntag, 21. März, eine Impfung mit AstraZeneca erhalten sollten. Neben Terminen in den beiden stationären Impfzentren des Landkreises in Göttingen und Herzberg sind auch geplante Impfungen mit mobilen Teams deshalb nicht möglich. Der Landkreis Göttingen versucht, alle betroffenen Personen zu benachrichtigen.

Nicht betroffen von dem Stopp sind Personen, die einen Impftermin über das Land Niedersachsen (Hotline beziehungsweise Online-Impfportal) vereinbart haben. Dabei handelt es sich um Termine, die aufgrund von Impfstofflieferungen der Hersteller BioNTech und Moderna vom Landkreis für seine Impfzentren in Göttingen und Herzberg freigegeben wurden. Diese Termine finden wie geplant statt.

Personen, die innerhalb der vergangenen vier Tage mit dem Vakzin des Herstellers AstraZeneca geimpft wurden und sich unwohl fühlen, sollen sich bei ihrem Hausarzt melden. Diese Empfehlung kommt vom Bundesgesundheitsministerium. (Bernd Schlegel)

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