Stiftungen ermöglichen Aktion zu Weihnachten

Straßensozialarbeit Göttingen verschenkte Päckchen an Bedürftige

Die Straßensozialarbeit Göttingen – hier Mike Wacker (rechts) – verteilte Weihnachtspakete an Klienten.
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Geschenke: Die Straßensozialarbeit Göttingen – hier Mike Wacker, (rechts) – verteilte Weihnachtspakete an Klienten.

Die Straßensozialarbeit (Straso) des Diakonieverbandes Göttingen im Ev.-lutherischen Kirchenkreis Göttingen hat am Mittwoch vor dem Fest Weihnachtstüten an ihre Klienten verschenkt.

Göttingen - Überraschung vor Weihnachten für die Klienten der Straßensozialarbeit - es gab Geschenke mit nützlichen Dingen. „Die alljährlich stattfindende Weihnachtstüten-Aktion ist für die Menschen von großer Bedeutung“, berichtete Straso-Leiter Mike Wacker. Vor allem, weil viele Hilfesuchenden keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie haben und es oft auch keine enge Freunde mehr gibt. Die allein stehenden oder oft auch allein gelassenen Menschen erhalten deshalb häufig auch gar keine Geschenke und Aufmerksamkeiten zu Weihnachten. „Dadurch hat unsere Weihnachtstüten-Aktion eine immense Wichtigkeit für unsere Klienten. Allein dadurch, dass an sie gedacht wird“, betont Wacker.

Besonders schön sei der Tag aber nicht nur für die Beschenkten, sondern auch für sein Team. „Es ist zwar immer ein anstrengender, aber auch ein schöner Tag, wenn man sieht, wie sehr sich die Menschen freuen.“

Neben lebensweltorientierten Lebensmitteln, wie Käse, Wurst oder eine Dose Fisch, finden die Straso-Gäste auch diverse Weihnachtsleckereien in ihrer Tüte: Lebkuchen, Dominosteine und einen Schokoladenweihnachtsmann.

Finanziert wird die Aktion in diesem Jahr über die Zuwendung von sechs bundesweiten Stiftungen. Auf Grund der Corona-Pandemie habe es die Straso geschafft, noch einmal etwa 800 Euro mehr in diesem Jahr für die Weihnachtstüten einzuwerben, freut sich Mike Wacker. Jede der etwa 100 verteilten Tüten hatte so einen Wert von über 40 Euro.  tko

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