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Straßensozialarbeit in Göttingen verteilt Ostertüten an Klienten

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Von: Thomas Kopietz

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Vier Menschen hocken auf einem Gehweg, in ihrer Mitte eine Ostertüte der Johanniter Hilfsgemeinschaft.
Verteilten erstmals auch zu Ostern Tüten (von links): Philipp und Amelie von Hugo, Mike Wacker und Gerhard von Hugo. © Privat/nh

Insgesamt 40 Ostertüten hat die Straßensozialarbeit am Gründonnerstag in Göttingen verschenkt. Unterstützung kam von der Johanniter Hilfsgemeinschaft.

Göttingen – Die Straßensozialarbeit (Straso), eine Einrichtung des Diakonieverbands im Ev.luth. Kirchenkreis Göttingen, hat an Gründonnerstag 40 Ostertüten an ihre Klientinnen verschenkt.

„Seit mehr als 20 Jahren haben wir bei der Straso eine Weihnachtstütenaktion, die von unseren Gasten sehr gut angenommen wird. Im vergangenen Jahr haben wir zusammen mit der Johanniter Hilfsgemeinschaft Göttingen (JHG) die Idee gehabt, auch an Ostern Freude zu verbreiteng“, sagt der Leiter der Straßensozialarbeit Mike Wacker.

Das Werk des evangelischen Johanniterordens engagiert sich seit fünf Jahren für die Straso. So stiftet sie auch das Essen für die Weihnachtsfeier und engagiert sich finanziell und personell für verschiedene Projekte der Straso.

„Viele Hilfesuchenden haben keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie und auch enge Freunde gibt es oft nicht mehr. Die alleinstehenden oder auch alleingelassenen Menschen erhalten oft gar kein Geschenk oder Aufmerksamkeit zu Ostern“, schildert Wacker. „Mit unserer Überraschungstüte wollen wir unseren Klientinnen Wertschätzung entgegenbringen und ihnen zeigen, dass an sie gedacht wird.“

Neben lebensweltorientierten Lebensmitteln, wie Dosensuppe, Schoko-Drink und Obst, finden sich auch Schokoladenostereier und ein Schokoladenhase in der Tute.

Eingekauft haben die Leckereien Philipp und Amelie, die Kinder des zweiten Vorsitzenden der JHG, Gerhard von Hugo, der auch Patron der Kirchengemeinde Groß Schneen ist. Sie haben die Tüten auch gepackt. Gerhard von Hugo freut sich, die Wohnungslosen mit einer Osterüberraschung erfreuen zu können.

„Die Straßensozialarbeit ist uns besonders nahe. Wir engagieren uns schon seit Jahren und planen im Juni auch wieder ein Benefizkonzert für die Straso. Wir wollen gerne Menschen in Not unterstützen und ihnen Freude bereiten – dafür ist das eine schöne Aktion.“ Sie soll 2023 fortgesetzt werden. (Thomas Kopietz)

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