Stresemannstraße in Göttingen: Fahrer missachten Lkw-Verbot

Nicht für den Schwerlastverkehr ausgelegt: Die Brücke über die Grone in der Stresemannstraße. Foto: Dittrich 

Göttingen. Die Göttinger SPD-Ratsfraktion fordert eine Höhenbegrenzung für Lkw in der Stresemannstraße.

Um die großen Laster aus der schmalen Straße zu verbannen, sollen außerdem rechtzeitige Hinweisschilder – unter anderem bereits am Kreisel an der Königsallee – auf das bereits bestehende Durchfahrtsverbot hinweisen.

Die Stresemannstraße, vor allem die Brücke über die Grone, ist für den Schwerlastverkehr nicht ausgelegt. Deswegen ist sie für Lkw über 7,5 Tonnen gesperrt. Aus Sicht der SPD-Ratsfraktion wird das Durchfahrtsverbot aber zu oft missachtet. Gefährliche Verkehrsbehinderungen, vor allem morgens und nachmittags, seien die Folge.

„Durch die Begrenzung der zulässigen Durchfahrtshöhe könnte gewährleistet werden, dass die Strecke von Rettungsfahrzeugen von Feuerwehr und Krankentransporten sowie Kleintransportern weiterhin befahrbar bleibt, während die großen Sattel- und Gelenkzüge die Stresemannstraße nicht mehr benutzen könnten“, ist sich Sylvia Binkenstein, baupolitische Sprecherin der SPD, sicher.

Die Verwaltung wurde damit beauftragt, den Vorschlag zu prüfen. Die bessere Beschilderung will die SPD bei der nächsten Bauausschusssitzung im Mai vorschlagen. (bdi)

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