Studenten-Aktion: Nikolausmarkt für guten Zweck

Aktion für den guten Zweck: Das Team vom Glühwein-Stand des Nikolausmarktes vor der Zentralen Einrichtung für Sprachen und Schlüsselkompetenzen der Universität Göttingen. Foto: Brüßler

Göttingen. In nur fünf Wochen Marketing betreiben, für Technik sorgen, Preise für die Tombola sammeln und Glühwein ausschenken. Das haben Studenten bei einem Nikolausmarkt für den guten Zweck umgesetzt.

Bereits nach der Hälfte der Zeit des Nikolausmarktes vor der Zentralen Einrichtung für Sprachen und Schlüsselkompetenzen (ZESS) hatte das 12-köpfige Projektteam des Projektmanagement Kurses „Projektteams leiten und entwickeln“ einen Spendenstand von etwa 600 Euro erreicht.

„Wir haben Ideen gesammelt für Spendeorganisationen und der Tenor war, dass wir gerne an eine kleine Stelle spenden würden, von der wir wissen, dass das Geld in Göttingen bleibt“, erklärt Student Sebastian Voigt. Das eingenommene Geld geht am kommenden Donnerstag an die Kinderpalliativmedizin der Uniklinik Göttingen, die damit die Zimmer mit Möbeln, Fernseher, Büchern und Spielen ausstattet.

Unterstützer

Schnell waren auch gemeinnützige Vereine und Organisationen wie der Weltladen, Weitblick und das Technische Hilfswerk gefunden, die Kaffee, Tee, Kekse, Grillgut und Socken auf dem Nikolausmarkt verkauften. Künstler der Göttinger Musikschulen steuerten Unterstützung bei. „Wir haben uns im Team nach Präferenzen aufgeteilt und hatten das Glück, dass diejenigen, die ursprünglich aus Göttingen kommen gute Kontakte hatten, um an Pavillons und Technik zu kommen – es ist toll, dass das jetzt wertgeschätzt wird indem so viele Leute vorbeikommen“, freute sich Voigt.

Ende Oktober war der Startschuss des Projektes: „In der ersten Stunde sagte ich, dass das Projekt nur über sechs Wochen geht und ein ganz praktisches Ergebnis haben wird. Da lichteten sich dann die Reihen“, erzählt Dozent Alexander Moritz von der ZESS. Ziel des Kurses ist es auch, dass die Studenten lernen ihr Wissen bei regionalen Organisationen einzubringen: „Das Schöne ist, dass die Studenten kein Budget zu Verfügung hatten und dann aus dem Nichts etwas zaubern konnten - das ist vom Projekt her aufwändig, aber der Erfolg ist sehr greifbar.“

In zwei Schichten aufgeteilt verkauften die Studenten bis abends Lose und Glühwein. Student Guido Böning stand am Los-Stand: „Wir haben uns in der letzten Zeit zwei Mal wöchentlich getroffen, sind durch die Stadt gelaufen und haben die Händler von Spenden überzeugt.“ (zli)

Von Lisa Brüßler

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