Wettbewerb mit prominenter Jury in Göttingen

Die Studenten-Meister im Debattieren kommen aus der Hauptstadt

Nordostdeutsche Debattiermeisterschaften für Studenten in Göttingen: Die Sieger der Veranstaltung kommen aus Berlin. Foto: nh

Göttingen. Eine Mannschaft aus Berlin setzte sich bei den Nordostdeutschen Debattiermeisterschaften in der Göttinger Paulinerkirche durch.

Im Finale lag das Team aus der Bundeshauptstadt mit Alexander Hans, Lara Tarbuk und Tobias Münch. Sie besiegten die Hamburger Studenten Gina Konietzky, Julian Staudt und Nicolas Garz.

Hitzig debattierten die beiden Final-Teams unter der Schirmherrschaft von Uni-Präsidentin Dr. Ulrike Beisiegel zur Frage „Hat der Mensch eine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft, sein persönliches Potential so weit wie möglich im Interesse des Gemeinwohls auszuschöpfen, auch zu Lasten persönlicher Präferenzen?“ Die prominent besetzte Ehrenjury, der unter anderem die frühere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger angehörte, kürte am Ende Nicolas Garz aus Hamburg zum besten Redner der Debatte. Nach zwei Tagen setzten sich die beiden Final-Teams gegen knapp 100 anderen Studenten durch.

Die Nordostdeutsche Meisterschaft ist eines der größten Debattierturniere Deutschlands. In der Bundesrepublik gibt es über 75 Clubs, in denen sich jede Woche Studierende für die Verbesserung der Streitkultur in Deutschland einsetzen.

Die Nordostdeutsche Meisterschaft wurde durch die Stiftung Niedersachsen und die Calenberg-Grubenhagensche Landschaft gefördert. Förderer des Debattierens in Deutschland ist auch die Wochenzeitung Die Zeit. (bsc/tko)

www.vdch.de

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