Es steht Aussage gegen Aussage

Studentenparlament: Diskussion um angebliche rassistische Äußerungen

Der Zentral-Campus der Universität: Das Studentenparlament tagt im Zentralen Hörsaalgebäude. Archivfoto: Schmidt-Hagemeyer

Göttingen. Auf Facebook ist eine Diskussion um angebliche rassistische Äußerungen, die bei einer konstituierenden Sitzung des Göttinger Studentenparlaments zur Sprache kamen, entbrannt.

Das Ende Januar neu gewählte Parlament der Uni tagte am Donnerstag erstmals.

Die Juso-Hoschulgruppe wirft einem Mitglied des Rings Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) eine rassistische Äußerung vor. Recherchen der HNA haben nicht zu einer abschließenden Aufklärung des Sachverhalts geführt. Es steht Aussage gegen Aussage.

Die Juso-Hochschul-Gruppe verlangt den sofortigen Ausschluss von Mitgliedern des Studentenparlaments, die sich rassistisch äußerten. Von Seiten der Jungen Union und des RCDS werden die Vorwürfe zurückgewiesen. Es handele sich um ein Missverständnis, hieß es am Freitag.

Nach HNA-Informationen begann das Studentenparlament am Donnerstag gegen 15 Uhr im Zentralen Hörsaalgebäude mit seinen Beratungen. Diese zogen sich bis nach Mitternacht hin. Gewählt wurden das Tagungspräsidium, Mitglieder für eine Veranstaltungskontrollkommission sowie die studentischen Datenschutzbeauftragten.

Facebook-Beitrag der Juso-HSG Göttingen

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