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Studentenparlament der Uni Göttingen sagt Ja zum Bussemesterticket

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Von: Bernd Schlegel

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Ein Bus der Göttinger Verkehrsbetriebe steht an einer Haltestelle, Fahrgäste steigen ein.
Das Bussemesterticket bleibt zu den alten Konditionen bestehen: Das Studentenparlament stimmte einer Einigung mit dem Göttinger Verkehrsbetrieben zu. © Bernd Schlegel

Studierende der Uni Göttingen können auch weiterhin mit dem Bussemesterticket kostenlos fahren. Das Studentenparlament gab nun sein Einverständnis.

Göttingen – Zum kommenden Wintersemester wird es an der Uni Göttingen weiterhin das Bussemesterticket in Göttingen zu den bisherigen Konditionen geben. Das Studentenparlament hat einer Einigung mit den Göttinger Verkehrsbetrieben zugestimmt. Das berichtet die Hochschulgruppe „Gemeinschaft Demokratischer Fachschaftsmitglieder“ (GDF).

Das Bussemesterticket, das die Fahrt mit Bussen im Göttinger Stadtgebiet sowie nach Bovenden und Rosdorf ermöglicht, hatte bei der Urabstimmung nicht die notwendige Stimmenanzahl erhalten.

Zwar hatten 65 Prozent der Wähler dem Ticket zugestimmt, allerdings repräsentierten sie nicht 15 Prozent der Studierenden. Dazu fehlten 150 Stimmen. Ein Grund könnte sein, dass das Bussemesterticket 2,10 Euro teurer werden sollte. Außerdem war die Beteiligung an den Uni-Wahlen diesmal besonders gering.

Deshalb gab es Nachverhandlungen zwischen den Göttinger Verkehrsbetrieben (GöVB), dem Allgemeinen Studierendenausschuss und weiteren Hochschulgruppen. An den Gesprächen war auch Alina Angermann von der GDF-Hochschulgruppe beteiligt. Dabei wurde erreicht, dass für das Bus-Ticket die alten Konditionen von 50,90 Euro pro Semester (sechs Monate) erhalten bleiben.

Zum Vergleich: Die Bürgerkarte der GöVB kostet monatlich im Vorverkauf 53 Euro. Zudem wurde eine Semesterticket-Preisgarantie für drei Jahre zugesichert. Auch eine Ausweitung des Angebots und Taktverbesserungen der Hauptlinien wurden in Aussicht gestellt.

Die Zustimmung zum Bussemesterticket durch das Studentenparlament soll aber eine einmalige Ausnahme bleiben. Das Bahn- sowie das Kultursemesterticket hatten bei den Uni-Wahlen die notwendigen Stimmen erreicht. (Bernd Schlegel)

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