Streit um hohe Mieten

Studentenwerk Göttingen bleibt bei Mieterhöhungen

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Das Studentenwerk Göttingen: Die Verwaltung ist am Zentral-Campus der Universität zu finden.   

Göttingen. Der Streit um die Mieterhöhungen des Studentenwerks geht in eine weitere Runde. Auf Kritik hin hat das Studentenwerk nochmals beraten und eine Entscheidung gefällt.

Kritik am Studentenwerk gibt es vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) und von der Juso-Hochschulgruppe. Hintergrund: Vorstand und Stiftungsrat des Studentenwerks bleiben bei den Mieterhöhungen. Vorstand und Stiftungsrat des Studentenwerks hatten sich bereits im vergangenen Jahr dazu entschieden, die monatlichen Beträge für Neuvermietungen zu Jahresbeginn 2017 um durchschnittlich 37 Euro zu erhöhen. Hintergrund dieser Entscheidung waren gestiegene Instandhaltungskosten und hohe Investitionen für ein umfangreiches Wohnheim-Neubauvorhaben, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Vorstand und Stiftungsrat haben diese Fragen nochmals ausführlich beraten und sehen keinen Anlass, von den Beschlüssen abzuweichen“, so eine Sprecherin des Studentenwerks. „Gleichwohl begrüßen Vorstand und Stiftungsrat studentische Initiativen, um Druck auf die Landespolitik auszuüben, um die finanzielle Ausstattung des Studentenwerks Göttingen zu verbessern“, heißt es in der Mitteilung weiter.

„Wir sind bestürzt, dass das Studentenwerk weiterhin nicht bereit ist mit den Bewohnern zusammenzuarbeiten und diese mit ihrem Anliegen alleine lässt“, heißt es in einer Stellungnahme des Allgemeinen Studierendenausschusses. Die Studentenvertretung werde das Bündnis Wohnheime gegen Mieterhöhungen weiterhin in ihrem Kampf für bezahlbaren, studentischen Wohnraum unterstützen.

Till Jürgens von der Juso-Hochschulgruppe ergänzt: „Das Studentenwerk zeigt mit dieser Entscheidung, dass es nicht Willens ist, den Konflikt zu lösen. Stattdessen soll dieser scheinbar ausgesessen werden.“ 

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