Mieterhöhungen in Göttinger Studentenwohnheimen

Studentenwerk wehrt sich gegen Kritik: Mieten sind sozial und günstig

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Protest der Mieter: Auch an diesem Haus im Kreuzbergring in Göttingen hängt ein Plakat.

Göttingen. Das Göttinger Studentenwerk kontert auf die Protestaktionen mit Bannern an mehreren Wohnheimen und die Kritik der Bewohner über eine zu kräftige Mieterhöhung.

Die Mieterhöhungen für neue Verträge in Göttinger Studentenwohnheimen seien angebracht und eine durchschnittliche Monatswarmmiete pro Platz von exakt 216,37 Euro sei eine „durchaus soziale, günstige Miete“, sagt Studentenwerk-Geschäftsführer Prof. Dr. Jörg Magull.

Die Mieten seien seit fast fünf Jahren nicht erhöht worden. Demgegenüber stünden aber hohe Bau- und Instandhaltungskosten von 2005 bis 2015 von 65,5 Millionen Euro und anstehende von 47,6 Millionen Euro. Nun steigen die Mieten durchschnittlich um 37 Euro pro Platz und Monat.

Laut Magull habe auch der Landesrechnungshof Niedersachsen 2015 kritisiert, dass die niedersächsischen Studentenwerke zu geringe Mieten kassieren. Sie seien nicht ausreichend, Sanierungen und Instandhaltungen der Wohnheime sicher zu stellen.

Den Protest gegen die Mieterhöhungen in Form von Plakaten an den Wohnheimen sieht der Chef des „Eigentümers“, Jörg Magull, als eine „legitime Form der Meinungsäußerung“ an.

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