Internetportal nennt Vergleichszahlen für kleine Appartements

Studi-Wohnungen: Mieten stiegen in Göttingen um zehn Prozent

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Das Studentenwohnheim an der Theodor-Heuss-Straße: Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von Städtischer Wohnungsbau GmbH und Studentenwerk. Hier wohnt es sich noch günstiger als auf dem freien Markt, wo die Mieten für kleine Wohnungen stark angestiegen sind.

Göttingen. Die Uni-Stadt in Südniedersachsen ist im Vergleich zu anderen Städten ein teures Pflaster. Das Wohnen in kleinen Wohnungen ist sogar teurer als in Hannover.

Studenten mussten bei Mietverträgen für kleine Wohnungen 2017 in Göttingen deutlich tiefer in die Tasche greifen als im Jahr zuvor. Eine Vergleichsanalyse des Internetportals www.immowelt.de ergab eine Steigerung um zehn Prozent.

Lag die Miete für Single-Wohnungen bis 40 Quadratmeter in Göttingen 2016 noch bei durchschnittlich 300 Euro, so stieg diese innerhalb eines Jahres auf 330 Euro.

Damit reicht in Göttingen die Wohnkostenpauschale von bis zu 250 Euro nach dem Bundesausbildungs-Förderungs-Gesetz (BaFöG) nicht mehr aus. Die Differenz beläuft sich mittlerweile auf 80 Euro. Außerdem ist damit das Wohnen für Studenten in Göttingen inzwischen teurer als in der Landeshauptstadt Hannover. Dort stieg die Miete im Jahresvergleich von 300 auf 310 Euro.

Das Portal hatte insgesamt 67 ausgewählte Uni-Städte in ganz Deutschland unter die Lupe genommen. Am teuersten war München: Dort stieg der Mietpreis im Jahresvergleich von 600 auf 700 Euro. Bundesweit besonders günstig war das Wohnen für Studenten in Chemnitz mit 190 Euro und Cottbus mit 200 Euro.

In Kassel stieg die durchschnittliche Miete für kleine Wohnungen von 260 auf 280 Euro an. In Braunschweig sank die Miete von 290 auf 270 Euro.

Wie groß die Wohnungsnot weiterhin unter den Studenten in Göttingen ist, das zeigt der Blick auf folgende Zahl: Aktuell stehen 1750 Männer und Frauen auf der Warteliste für einen Platz in einem Wohnheim des Studentenwerks. Ähnlich viele waren es vor einem Jahr. 

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