Aktuelle Untersuchung

Studie aus Göttingen: Agrarbranche macht Rekordumsatz

+
Demonstration: Landwirte protestierten auch am Rande des Neujahrsempfangs im Landwirtschaftsministerium von Hannover gegen die Politik.

Die deutsche Agrar- und Ernährungsbranche hat einer Studie zufolge 2019 einen Rekordumsatz verbucht.

Viele Betriebe sind demnach aber verunsichert, wie es weitergeht. „Es fehlt ein Zukunftsthema“, sagte Christian Janze vom Beratungsunternehmen EY, das die Studie zusammen mit der Universität Göttingen erstellt hat, am Dienstag in Hannover.

Im vergangenen Jahr erzielten die Agrar- und Ernährungsbetriebe den Zahlen zufolge knapp 233 Milliarden Euro Umsatz. Das waren 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr (2018: 223 Mrd. Euro). Nach dem Auto- und dem Maschinenbau sei die Branche damit der drittgrößte Zweig im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland. Am schnellsten wuchsen die Bereiche Pflanzenschutz und Düngemittel. Ein Zukunftsthema könne die Digitalisierung sein, mit der sich etwa die Überwachung der Tiergesundheit verbessern lasse.

Derzeit stünden jedoch Diskussionen über Einschränkungen für die Landwirtschaft im Fokus. So protestieren Bauern seit Monaten gegen aus ihrer Sicht überzogene Vorgaben zum Klimaschutz. „Ich glaube, dass es bergab geht“, sagte Janze abschließend in Bezug auf die Aussichten für die Branche. lni

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.