Studierende backen mit Behinderten

Keksebacken für die Göttinger Werkstätten: Nicht nur Angelika Franke, Christina Hackethal, Dorothea Wandt und Marie-Sophie Franke (von links) hatten ihren Spaß dabei. Foto: Schröter

Göttingen. Der Geruch von Weihnachtskeksen zog am Samstag durch die Göttinger Werkstätten, wo arbeitende Frauen und Männer mit Behinderungen sowie Studierende der Privaten Hochschule Göttingen (PFH) Kekse backten.

„Hinter der Aktion steht eine spannende Kooperation, die nun schon in die zweite Runde geht“, sagte Freizeitbereich-Koordinatorin Dagmar Bergau von den Göttinger Werkstätten. Die Zusammenarbeit von Studierenden der PFH und den Werkstätten hatte bereits im Frühsommer mit dem Kochwettbewerb „Duell an der Bratpfanne“ begonnen. „Allen Beteiligten hat das so viel Spaß gemacht, dass man gleich eine Wiederholung verabredete.“ Heraus gekommen ist die inklusive „Göttinger Keks-Kooperation“.

Prof. Joachim Ahrens, Vizepräsident der PFH, freut sich über das Fortsetzungsevent: „An der PFH motivieren wir unsere Studierenden, soziale Verantwortung zu übernehmen“, sagt er. Wenn aus diesem Impuls dann sogar ein Selbstläufer werde, zeige das, wie richtig man mit dieser Philosophie liege.

Die sechs verschiedenen Kekssorten, die zwölf Zweier-Teams backten, sollen als bunte Mischung von den PFH-Studierenden verkauft werden. „Wir werden sie am kommenden Mittwoch bei einer Firmenkontaktbörse für Schüler und Studierende in der PFH gegen eine Spende anbieten“, sagte Erstsemester-Studentin Christine Hackethal. Sollten dort nicht alle 200 Tüten verkauft werden, will man es noch mal am kommenden Samstag beim traditionellen Adventsmarkt der Göttinger Werkstätten versuchen.

„Der Erlös kommt unserem Freizeitbereich zugute und soll zur Anschaffung einer neuen Tischtennisplatte genutzt werden“, kündigte Dagmar Bergau an. Deshalb hofften alle Beteiligten auch, dass am Ende „eine schöne Summe“ zusammenkommt. Hackethal: „Einen schönen Tag hatten wir allemal.“

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