Studenten stimmen für Semesterticket

Studierenden-Parlament-Wahl: Jusos und Christdemokratische Liste verlieren

Semesterticket für Bus und Kultur verlängert: Die Studierenden der Göttinger Uni beschlossen zudem die Einführung eines landesweiten Bahn-Tickets. Foto: GöVB/nh

Göttingen. Das vorläufige Endergebnis der Wahlen zum Uni-Studierendenparlament (StuPa) der steht fest. Und: Studenten wollen weiter ein Bus-Semesterticket.

Laut Mitteilung der Uni errang die ADF (Arbeitsgemeinschaft demokratischer Fachschaftsmitglieder) mit 23 (plus zwei) Sitzen die meisten Mandate.

Neben der StuPa-Wahlen stand parallel auch die wichtige Abstimmung zu den Semestertickets an. Die Semestertickets für Bus und Kultur wurden in der Urabstimmung bis einschließlich Sommersemester 2019 verlängert.

Außerdem beschlossen die Studierenden der Georg-August-Universität die Einführung eines landesweiten Bahnsemestertickets. Dieses läuft bis zum Sommersemester 2020 und wird anschließend entweder zu neuen Konditionen fortgesetzt oder gekündigt. Ob eine Fortführung oder Kündigung erfolgt, wird durch Urabstimmung im Wintersemester 2019/2020 entschieden.

Die Wahlbeteiligung zum Studierendenparlament lag bei etwa 30 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr behielt die Grüne Hochschulgruppe (GHG) ihre 13 Sitze (unverändert) und bleibt zweitstärkste Kraft. Die Juso-Hochschulgruppe verlor laut vorläufigem Endergebnis sechs Mandate und hat noch sieben Sitze – wie die Christdemokratische Liste (minus drei).

Weitere Mitglieder im neue StuPa sind: Alternative Linke Liste (ALL), 4 Sitze (+2); Nerdcampus, 3 (+2); Liberale Hochschulgruppe, 2 (+2); Die Partei HSG, 1 (-1); Schwarz-Rot-Kollabs (SRK), 1 (unverändert); Die Liste, 1 (+1), Linksliberale Liste, 1 (+1).

Das bedeutet, dass die bisherige Zusammenarbeit von Juso, Grünen, ALL, Die Partei, Die Liste und Nerdcampus keine Mehrheit mehr hat. Es fehlt ein Sitz.

Eine Tatsache, die der Grünen Stadtvorstand bedauert, denn die Kooperation habe wichtige Projekte in der vergangenen Legislaturperiode auf den Weg gebracht – so in den Bereichen Antirassismus und Nachhaltigkeit. So wurde ein Büro für Ökologie und Nachhaltigkeit eingerichtet.

Dazu Konstantin Mallach, Mitglied des GRÜNEN Stadtvorstands: „Es steht in den Sternen, wie ein neuer AStA unter den veränderten Mehrheitsverhältnissen an die letzte Legislatur anknüpfen kann. Die im bisherigen AStA beteiligten progressiven Fraktionen hätten das selbstbestimmte Lernen unterstützt und die Anwesenheitspflicht weitestgehend zu einem Relikt der Vergangenheit gemacht. Die Hochschulgruppen engagierten sich zudem glaubwürdig für ein offenes und inklusives Studium, so Mallach. (ana/tko)

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