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Suche nach Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg: Drei „verdächtige Objekte“ im Boden

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Von: Bernd Schlegel

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Mitarbeiter mit Warnweste bei Bodenbohrungen.
Die Kampfmittelsondierungen in der Weststadt gehen weiter. Mehrere Verdachtspunkt müssen nochmal genauer untersucht werden. (Archivbild) © Stefan Rampfel

Experten suchen weiter nach Blindgängern in der Göttinger Weststadt. An drei weiteren Punkten sind jetzt weitergehende Überprüfungen notwendig.

Göttingen – In der Göttinger Weststadt haben Kampfmittelexperten im Boden drei „verdächtige Objekte“ geortet. Das ist Ergebnis der Suche nach Blindgängern in den vergangenen Tagen.

Dabei könnte es sich mutmaßlich um Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln. „Von den Verdachtspunkten geht keine erhöhte Gefahr für die Bevölkerung aus“, heißt es von der Stadtverwaltung.

Eine nähere Untersuchung an den Verdachtspunkten wird in den kommenden Wochen erfolgen. Unter anderem ist dafür ein Absenken des Grundwasserspiegels erforderlich. Die Fachleute gehen davon aus, dass die Vorbereitungen und die anschließenden Tiefensondierungen mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Über das weitere Vorgehen will die Verwaltung anschließend informieren.

Die Arbeiten an den weiteren Sondierungspunkten gehen wie geplant weiter. Rund um die S-Arena kommt es zu Sperrungen von Fuß- und Radwegen. Der Skaterpark ist bereits abgesperrt und kann bis auf Weiteres nicht genutzt werden.

Insgesamt müssen in dem Areal rund um den Schützenplatz, die S-Arena sowie entlang der Leine in der Weststadt etwa 80 Verdachtspunkte unter die Lupe genommen werden. Die Arbeiten hatten bereits im Herbst vergangenen Jahres begonnen. Weitere Infos gibt es hier. (Bernd Schlegel)

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