Südniedersachsen Innovationscampus

Neues Projekt in Göttingen fördert Neu-Unternehmer und Gründer

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Stärkung von Unternehmensausgründungen in der Region Südniedersachsen (von links): Mascha Albrecht (Leiterin SNIC-Geschäftsstelle), Projektleiter Dr. Dirk Kautz und GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe bei der Vorstellung des SNIC-Accelarators.

Göttingen. Zwei Jahre nach Gründung des Südniedersachsen Innovations-Campus (SNIC) wurde dort jetzt ein neues Projekt gestartet. Neu-Unternehmer und Gründer sollen dadurch unterstützt werden.

Ziel des „Life Science Accelerator“ ist es, den Entwicklungsprozess von Start-up-Unternehmen und Spin-off-Unternehmen aus Hochschulen, und Forschungsinstituten zu stärken und zu beschleunigen.

Die zumeist jungen Unternehmen werden in den nächsten Monaten weiter begleitet.

Die Steuerungsgruppe hat nun den ersten fünf Gründerteams den Zuschlag erteilt – darunter Ausgründungen der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, der Universität Göttingen, der Universitätsmedizin Göttingen und des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation.

„Neben Experten und Mentoren aus Wissenschaft und Wirtschaft steht ihnen in den kommenden Monaten das Accelerator-Team mit Referentin Anna Sperber, Assistent Dustin Metz und mir zur Seite“, sagt Projektleiter Dr. Dirk Kautz. Er freut sich auf die Zusammenarbeit: „Wir haben bereits im ersten Durchgang spannende Projekte für den Accelerator gewinnen können.“ Jetzt gelte es, diesen den nötigen Schub zu geben.

Dabei setzt er auf Expertise und Engagement der Life-Science-Unternehmen in der Region wie Sartorius, Ottobock oder KWS Saat. „Wir freuen uns, dass sie sich mit hochkarätigen Vertretern in das Projekt einbringen“, so Kautz. Er sei sich sicher, dass die Gründer von deren Know-how immens profitieren würden.

„Wir haben mit dem Accelerator einen großen und wichtigen Schritt gemacht, um auf Göttingen und die Region als Gründungsstandort aufmerksam zu machen“, betont Ursula Haufe, Geschäftsführerin des Projektträgers, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen. „Ich bin sicher, dass wir in Kürze bereits erste Erfolge sehen werden.“

Das besondere Konzept eines ganzheitlichen Coachings und intensiver Betreuung biete die Chance, junge Talente zu gewinnen und am Standort zu halten. Haufes Dank geht an die Sparkassen der Region. Die Landesgelder in Höhe von 150.000 Euro für zwei Jahre seien an eine Co-Finanzierung in gleicher Höhe gebunden gewesen, die die Sparkassen übernahmen.

„Ich hoffe, dass die Strahlkraft des SNIC auch die Landkreis-Regionen erreicht, Impulse setzt und neue Möglichkeiten eröffnet“, sagt Thomas Scheffler, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münden. „Wir engagieren uns im SNIC-Accelerator, um auch die Life-Science-Region Einbeck mit ihrem großen Player KWS Saat SE in den Fokus der Gründer zu rücken“, meint Stefan Beumer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Einbeck. Schließlich böten sich „auch außerhalb des Oberzentrums Göttingen hervorragende Möglichkeiten für innovative Unternehmen“.

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