1. Startseite
  2. Lokales
  3. Göttingen
  4. Göttingen

Südniedersachsenstiftung: Firmen setzen auf Arbeitgeber-Siegel

Erstellt:

Von: Bernd Schlegel

Kommentare

Top-Arbeitgeber Südniedersachsen: Die Unternehmen, die mit diesem Siegel werben dürfen, wurden während einer Feierstunde in Göttingen ausgezeichnet.
Top-Arbeitgeber Südniedersachsen: Die Unternehmen, die mit diesem Siegel werben dürfen, wurden während einer Feierstunde in Göttingen ausgezeichnet. © Südniedersachsenstiftung/nh

18 Unternehmen sind erstmals oder erneut Top-Arbeitgeber in Südniedersachsen. Sie dürfen jetzt zwei Jahre mit dem Siegel werben.

Göttingen – Respektvoller Umgang gehört bei diesen Firmen zur Unternehmenskultur. Sechs Firmen aus der Region dürfen sich nun Top-Arbeitgeber Südniedersachsen (TOPAS) nennen, bei zwölf weiteren wurde diese Einstufung bestätigt.

Die Südniedersachsen-Stiftung sowie die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover überreichten in Göttingen die Siegel, mit denen die Unternehmen zwei Jahre werben dürfen.

Attraktive Arbeitgeber wichtig für regionale Entwicklung

„Attraktive und innovative Arbeitgeber tragen wesentlich zur regionalen Entwicklung und der Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit Südniedersachsens bei“, machte Dr. Tim Schneider, Geschäftsführender Vorstand bei der Südniedersachsen-Stiftung deutlich, bei der Verleihung der Auszeichnungen deutlich.

Für das begehrte Siegel haben alle Unternehmen zwei Jahre lang individuelle Ziele zur strategischen Arbeitgebermarkenbildung erarbeitet, sie mit konkreten Maßnahmen unterlegt und erfolgreich in die betrieblichen Praxis überführt wurden. Zudem haben sie Standards in den Bereichen Personalführung, Chancengleichheit und Diversität, Gesundheit sowie Wissen und Kompetenz nachgewiesen.

Ganzheitlichkeit des Angebots

Was einen Top-Arbeitgeber in Südniedersachsen konkret ausmacht, wurde am Beispiel der Sparkasse Göttingen gezeigt. „Unsere Stärke als Topas-Unternehmen ist die Ganzheitlichkeit unseres Angebots“, sagt Ines Dietze, Vorstandsvorsitzende der Sparkasse.

Nach ihren Angaben bietet die Sparkasse Göttingen ein „attraktives Gesamtpaket“ für die Mitarbeiter: Neben modernen Arbeitsplätzen und mobilen Arbeitsmöglichkeiten, gibt es sogenannte Meetingpoints. Diese Treffpunkte wurden von Mitarbeitenden mitgestaltet und können zum kreativen Arbeiten, Netzwerken oder für Pausen genutzt werden.

Weiterbildungsbudget für Sparkassen-Mitarbeiter

Zudem haben alle Beschäftigten der Sparkasse die Chance, sich individuell weiterzuentwickeln. Jedem Mitarbeiter steht dabei bis zum Bachelorabschluss ein persönliches Weiterbildungsbudget von bis zu 7500 Euro zur Verfügung. Für darauf aufbauende Qualifikationen gibt es noch ein weiteres Budget, das in Anspruch genommen werden kann. Neben Hospitationen, Webinaren, Coachings zählen ein „Kompetenz-Entwicklungs-Training“ für künftige Führungskräfte und ein von erfahrenen Mitarbeitern getragenes Unterstützungsprogramm (Mentoring) zu den zentralen Bausteinen der internen Weiterbildungsangebote,

Regelmäßige Befragungen der Mitarbeiter sollen zudem Verbesserungspotenziale aufdecken und Transparenz schaffen.

Mut und Offenheit

Auf die Notwendigkeit zu mehr Mut und Offenheit ging auch Bernd Fritz-Kolle ein. „Mut ist die zentrale Zukunftskompetenz – vor allem in unsicheren, krisen-haften Zeiten“, sagte der Trainer im Topas-Programm. Das Topas-Netzwerk in Südniedersachsen besteht inzwischen aus 44 Firmen – vom Handwerksbetrieb bis zum Weltunternehmen.

Weitere Informationen gibt es hier. (Bernd Schlegel)

Dieses Unternehmen haben den Prüfungsprozess durchlaufen

Insgesamt 18 Firmen wurden in einem Prozess als Top-Arbeitgeber in Südniedersachsen zertifiziert. Folgende sechs Firmen dürfen nun erstmals mit dem Siegel für zwei Jahre werben:

Diese zwölf Unternehmen sind in einem Verfahren erneut als Top-Arbeitgeber aus Südniedersachsen zertifiziert worden:

Auch interessant

Kommentare