Überschuss von 1,3 Millionen Euro

Volksheimstätte Göttingen: Bestes Geschäftsjahr der Firmengeschichte

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Freudige Gesichter: Das Jahresergebnis der Volksheimstätte Göttingen fiel sehr positiv aus. Darüber freuen sich Aufsichtsrat und Vorstand. Von links Rainer Bolli, Reinhard Scholer, Thorsten May, Bärbel Bruhn, Andreas Bartsch, Heike Klankwarth, und Dr. Dieter Hildebrandt.

Göttingen. Die Volksheimstätte Göttingen hat das Geschäftsjahr 2014 mit dem besten Ergebnis in der Firmengeschichte abgeschlossen.

Die Vorstände Heike Klankwarth und Thorsten May informierten am Dienstag in der Vertreterversammlung über die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres. Das brachte am Ende viel Positives, vor allem aber einen Überschuss von 1,3 Millionen Euro. Das Eigenkapital wuchs 2014 um 5,6 Prozent und beträgt 25,3 Millionen Euro, die Eigenkaptitalquote 28,2 Prozent. Von den guten Zahlen profitieren auch die Anteilseigner: Sie erhalten eine Dividende von vier Prozent.

Aufsichtsrat und Vorstand der sind sich einig, dass die kommenden Jahre viele neue Projekte und Aufgaben bringen werden, auf die die Genossenschaft sehr gut vorbereitet ist, teilt die Volksheimstätte mit.

2014 ist Ende Juni das Projekt „Im Hassel“ in Weende beendet worden. Dort sind 24 Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern und einer Größe von 45 bis 115 Quadratmetern entstanden. Nächstes Großprojekt ist die Komplettsanierung eines Wohnblocks in der Weserstraße und ein Neubau – ebenfalls am Leineberg. Die sanierten Wohnungen sollen 7,50 Euro Miete pro Quadratmeter kosten. Im Durchschnitt zahlt der Volksheimstätten-Mieter 4,90 Euro. Im Neubau aber ist das nicht mehr zu halten, wie Heike Klankwarth erläuterte.

Grundsätzlich will die Volksheimstätte Göttingen an ihrem Kurs festhalten, wie Klankwarth schon im Vorfeld der Mitgliederversammlung gegenüber der HNA gesagt hatte: „Wir wollen unser Kapital nicht unendlich aufstocken und irgendwann die Verzinsung senken müssen.“ Der faire Umgang mit den Mitgliedern sei eine Prämisse der Volksheimstätte. Deshalb sind die Anteile auf drei pro Mitglied limitiert, ein Anteil kostet 620 Euro.

Die Vertreterversammlung bestätigte Aufsichtsrat und Vorstand im Amt. Für weitere drei Jahre wurden Reinhard Scholer und Jörg Sebode einstimmig als Aufsichtsrat wiedergewählt.

Die Volksheimstätte Göttingen hat 5000 Mitglieder und beschäftigt 30 Mitarbeiter. Im Bestand sind mehr als 2500 Wohnungen und mehr als 1400 Eigentumswohnungen. Außerdem werden viele Garagen, Carports und PKW-Stellplätze. Die Wohngebiete liegen im stadtnahen Bereich sowie in den Stadtteilen Geismar, Treuenhagen, Weende, Grone, Nikolausberg, Holtenser Berg und Holtensen.

Im Landkreis Göttingen bieten sie Wohnungen in Bovenden, Rosdorf, Reinhausen und Obernjesa an. (tko)

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