Tag der Architektur

Sechs Gebäude in Göttingen und Bovenden stehen offen: von Sartorius Campus bis privater Amtsmühle

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Tag der Architektur am Sonntag, 24. Juni: Das Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen - BIN DNZE - in der Von-Siebold-Straße 3a ist dabei und öffnet seine Türen für Besucher. Es gibt Führungen.

Göttingen. Die Architektenkammern Bremen und Niedersachsen veranstalten am Sonntag den Tag der Architektur: 102 Objekte sind geöffnet, sechs in Göttingen und Bovenden.

Die Führungen sind kostenlos. In Göttingen und Bovenden können folgende Gebäude besichtigt werden.

Göttingen: Coworking Space. Aus einer als Parkplatz genutzten offenen Scheune in der Groner Straße 17c, wurde auf 400 Quadratmetern ein Ort der Zusammenkunft und des Arbeitens in einem Innenhof in der Innenstadt. Hier sollen „Zukunftsgestalter“ ihre Ideen reifen und Neues entstehen lassen können – egal, ob Unternehmensvertreter, junges Start-up oder Freiberufler. Bauherrin: Caresto Göttingen, Architekt: Sascha Bindseil, Fertigstellung: Mai 2017.Führungen: 11, 12.30, 14 Uhr. Adresse: Groner Str. 17c, 37073 Göttingen, Treffpunkt: Eingang Coworking (im Hof, Zugang Düstere Str. 20) Fertigstellung: Mai 2017.

Göttingen: Campus Apartments. Das Apartmentgebäude in der Nähe des Campus der Uni Göttingen, richtet sich in seiner Ausstattung und Lage vor allem an Gastwissenschaftler der Universitäten und Institute sowie an Angestellte von Handel und Industrie, die Unterkünfte für wenige Wochen oder einige Monate benötigen. Sämtliche Innen- und Zimmerausstattungen wurden vom Architekturbüro entworfen. Sie nehmen das Spiel der Fassade in Farbe und Materialität auf. Bauherrin: Weender Landstraße GmbH; Architekten: Erwin und Gregor Brune. Fertigstellung Juni 2017. Führungen: 11, 12, 14 Uhr. Treffpunkt: Weender Landstraße Ecke Fabrikweg, Adresse: Weender Landstraße 49, 37075 Göttingen.

Göttingen: Forschungsgebäude BIN DZNE. Auf 3440 Quadratmeter Nutzfläche stehen den Forschern in dem beeindruckenden, 28,1 Millionen teuren Gebäude die Funktionsbereiche experimentelle Forschung, theoretisches Arbeiten sowie Service- und Kommunikationsflächen zur Verfügung. Mit dem U-förmigen Grundriss gelingt es, ein architektonisches Sinnbild für das Konzept der beiden Forschungseinrichtungen zu schaffen: So forschen das BIN der Universitätsmedizin Göttingen und das DZNE zwar eigenständig, arbeiten aber zusammen und sind durch Kooperationsflächen verbunden. Fertigstellung Juni 2016. Architekt: Michael Jäger. Führungen: zwischen 11 und 15 Uhr. Treffpunkt Haupteingang, Adresse: Von-Siebold-Straße 3a, 37075 Göttingen.

Göttingen-Grone: Verwaltungsgebäude Sartorius AG.Den Kopf des Verwaltungsgebäudes mit 450 Arbeitsplätzen bildet der neue Haupteingang des Werkscampus an der Otto-Brenner-Straße. An die zweigeschossige Eingangshalle mit Empfang und Ausstellungsbereich schließen sich vier viergeschossige Riegel an, die gegeneinander versetzt, Außenräume formen. Zur Stärkung der Kommunikation sind die Büroriegel über gläserne Brücken verbunden. Die Büroflächen sind als Open-Spaces mit Rückzugs- und Besprechungsräumen konzipiert. Architekten: Gerhard Bünemann, Christian Rathmann, Jörg Vaqué, Gabi Winkelvoß, Benedict Brockmeyer, Alexandra Schweitzer. Fertigstellung November 2017.Führungen:11:30, 13, 14:30 Uhr, Treffpunkt Eingangshalle. Adresse: Otto-Brenner-Straße 20, 37079 Göttingen.

Bovenden: Sanierung Zweifamilienhaus, Lindenweg 7. Bei diesem Projekt war das alte Haus eher ein Baustoff für etwas ganz Neues: Aus einem alten, düsteren Zweifamilienhaus entstand ein luftiges, offenes und energiesaniertes Haus mit viel Platz für eine junge Familie. Jetzt erlebt man aus allen Räumen, wie schön der Blick in das malerische Seitental ist. Fünf Räume im Erdgeschoss sind zu einem großen Wohn-, Ess- und Kochbereich zusammengefasst. Architektin: lrmgart Kösters. Fertigstellung Mai 2015. Führungen: 11, 14.30, 16 Uhr. Treffpunkt: am Objekt Adresse: Lindenweg, 7, 37120 Bovenden.

Bovenden-Harste: Umbau und Sanierung Historische Mühle, Kirchwinkel 11. 300 Jahre war die Amtsmühle in Betrieb, bis sie 1893 stillgelegt wurde. 1911 brannte sie teilweise nieder. Vor der Umnutzung und denkmalgerechten Sanierung war der Gebäudezustand desolat. Die Amtsmühle musste entkernt werden. Besondere Herausforderungen beim Umbau waren der hohe Grundwasserspiegel und der nicht tragfähige Baugrund. Mühle und Scheune erhielten eine weiße Wanne aus WU-Beton. Die Gründung erfolgte über Mikrobohrpfähle. Architekt: Hansjochen Schwieger. Fertigstellung November 2015.Führungen: 11, 13, 15 Uhr. Treffpunkt: Tedox Domäne, Eingang Süd. Adresse: Kirchwinkel 11, 37120 Bovenden-Harste. 

Infos: www.aknds.de

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