Göttingen

Teddys als Trostspender: Sparkasse Göttingen spendet 350 Tröstebären für Einsatzkräfte und Klinikum

Drei Männer und zwei Frauen stehen vor Einsatzwagen von Polizei und Feuerwehr und halten Teddybären in die Kamera
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350 Teddybären stiftete die Sparkasse Göttingen erneut für Rettungsdienst, Polizei und Klinikum, damit sie Kinder in Not als Trostspender helfen können.

Um Kindern in schwierigen Situationen Trost zu spenden, hat die Sparkasse Göttingen 350 Teddys gespendet. Die „Tröstebären“ sind bei Rettungsdienst, Polizei und im Klinikum im Einsatz.

Göttingen – Kinder in Notsituationen brauchen Trost und das Gefühl, nicht alleine zu sein. Bereits zum wiederholten Male stattete die Sparkasse Göttingen daher den Rettungsdienst der Göttinger Berufsfeuerwehr, die Polizeiinspektion Göttingen und die Spieltherapie-Klinik der Universitätsmedizin Göttingen mit insgesamt 350 sogenannten Tröstebären aus.

„Wir wissen, dass die Teddybären bei Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei unverzichtbar sind“, sagte Rainer Hald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Göttingen, bei der symbolischen Übergabe der Teddys.

„Sie wirken wie Medizin, sie können einem Kind Wärme spenden, Sicherheit geben und vor allem Vertrauen zu den Rettungskräften aufbauen. In den Niederlanden gehören zur Grundausstattung der Einsatzfahrzeuge zwei Teddys“, sagt Hald.

Sparkasse Göttingen spendet Teddybären: Tröstebären auch für Spieltherapie-Kinderklinik wichtig

„Und wir freuen uns, dass in Göttingen die Hilfsorganisationen von den Teddys ebenfalls Gebrauch machen. Diese Unterstützung gehört zu den Aufgaben einer regionalen Sparkasse, und dies werden wir auch in Zukunft fortsetzen“, so Hald.

Auch für Anne Däuble, Erzieherin der Spieltherapie-Kinderklinik, sind die Teddys wichtig: „Sei es bei der Blutabnahme, beim MRT oder bei anderen Untersuchungen, wir verwenden die Tröstebären sehr oft. Und die kleinen Patienten lieben diese Teddys.“

Bei Einsätzen mit Kindern kämen die Teddybären häufig zum Einsatz, erklären Frank Gloth, Leiter der Feuerwache Klinikum, und Rainer Nolte, Leiter der Polizeiinspektion Göttingen. Die Polizei hat 100 Plüschbären erhalten, die Berufsfeuerwehr 200 Stück.

Sparkasse Göttingen spendet Teddybären: In jedem Funkstreifenwagen fährt ein Tröstebär mit

Sie werden zentral in der Feuerwache am Klinikum gelagert und können hier von allen Rettungswagen abgeholt werden. Auch auf jedem Funkstreifenwagen der Polizei im Bereich Göttingen fährt immer ein Tröstebär mit.

Große Knopfaugen und ein kuscheliger Körper aus weichem, braunem Plüsch. Dazu eine beigefarbene Schleife. So sieht der Original-Tröstebär der Deutschen Teddy-Stiftung aus, der als seelische Erste Hilfe wertvolle Dienste leistet, wie sich in der Praxis schon lange zeigt.

Kleinigkeiten können dann in der Ansprache von Kindern viel ausmachen. Er soll traumatische Folgen lindern oder im besten Fall zu deren Vermeidung beitragen. (Stefan Rampfel)

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