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Tempo-Überwachung: Stadt Göttingen hat Anhänger gegen Raser gekauft

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Von: Bernd Schlegel

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Blitzer-Anhänger im Einsatz: Auch in Göttingen wurde jetzt eine mobile Anlage dieser Art angeschafft. © Bernd Thissen/dpa

Die Stadt Göttingen verschärft den Kampf gegen Schnellfahrer. Die Verwaltung hat für Kontrollen einen Blitzer-Anhänger angeschafft.

Das wurde in dieser Woche im Finanzausschuss bekannt. Das 131.000 Euro teure Gerät soll insbesondere auf größeren Straßen zum Einsatz kommen. Es können auch mehrere Fahrspuren gleichzeitig überwacht werden.

Der neue mobile Blitzer zur Verkehrsüberwachung ist optisch wie ein Auto-Anhänger gestaltet und wird künftig insbesondere in Gefahrenbereichen sowie in Lärmschutzbereichen eingesetzt. „Uns geht es dabei um die Sicherheit im Straßenverkehr und um den Schutz von Anwohnerinnen und Anwohnern“, betont Christian Schmetz, Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent der Stadt Göttingen.

Dieses Video ist ein Inhalt der Videoplattform Glomex und wurde nicht von der HNA erstellt.

Die Blitzer dienten dabei der Verkehrserziehung und der Sensibilisierung von Fahrerinnen und Fahrern, so Schmetz weiter. Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes werden im Umgang mit dem neuen Gerät geschult.

Wo der Blitzer jeweils eingesetzt wird, erfolgt grundsätzlich in Absprache mit der Polizei.

Blitzer gegen Raser in und um Göttingen

Auch der Landkreis Göttingen hatte in den vergangenen Jahren immer wieder Blitzer-Anhänger dieser Art im Einsatz, um Tempo-Sünder zu ertappen. Ein Gerät war im Herbst 2016 bei Gieboldehausen von Unbekannten angezündet worden. Hier konnte der Blitzer nicht helfen: In Göttingen fuhr eine 30-Jährige mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit und wechselte ständig die Fahrspur. Ihre Begründung: Sie wollte das Auto nur ausprobieren.

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