Anlagen werden erneuert

Tempo- und Rotlichtsünder aufgepasst: Göttingen will digital blitzen

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Der erfolgreichste Blitzer Göttingens zur Rotlichtüberwachung steht im Bereich „An der Lutter“: Die Stadt will die Anlagen jetzt nach und nach auf Digitaltechnik umstellen und zusätzlich das Tempo überwachen.  

Göttingen. Bislang überwacht die Stadt Rotlichtverstöße an sieben unfallträchtigen Kreuzungen in Göttingen noch mit analoger Technik – mit herkömmlichen Filmen. Die Verwaltung will nun auf digitale Blitzer umstellen und zusätzlich Temposünder überführen.

Dazu will die Stadt für die Umrüstung einer ersten Anlage, die derzeit wegen fehlender und nicht mehr lieferbarer Ersatzteile außer Betrieb ist, zusätzlich 77.000 Euro ausgeben. Das geht aus einer Vorlage an den Finanzausschuss der Stadt Göttingen hervor.

Neben den nicht mehr lieferbaren Ersatzteilen gibt es auch ein Problem mit den Filmen, die in den Anlagen stecken. Deren Produktion soll nämlich eingestellt werden.

Jährlich will die Stadt 75.000 Euro für die Erneuerung eines Blitzers ausgeben. Dieser soll im Gegensatz zu den bis zu 25 Jahre alten Anlagen künftig ohne Kontakte in der Straße die Missachtung des Rotlichts an Ampeln überwachen. Die Verwaltung geht davon aus, dass sich die Investitionen schnell rechnen, da die Geräte gleichzeitig auch Temposünder überführen können.

Außerdem spart die Stadt zusätzlich Wartungskosten, weil die Anlagen ohne Kontakte in den Straßen funktionieren.

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