Theater und Symphonie Orchester: Land sichert Finanzierung bis 2018

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Das Deutsche Theater in Göttingen: Die Finanzierung dieser Kultureinrichtung und des Göttinger Symphonie Orchesters ist bis 2018 gesichert.

Göttingen. Gute Nachrichten für das Göttinger Symphonie Orchester und das Deutsche Theater: Das Land sichert die Finanzierung der beiden Kultureinrichtungen in der Uni-Stadt bis 2018.

Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat dazu eine Zielvereinbarung für das Orchester und das Deutsche Theater für die Jahre 2015 bis 2018 abgeschlossen. Weitere Vereinbarungen dieser Art gibt es für das Schlosstheater Celle, die Landesbühne Niedersachsen Nord und das Theater für Niedersachsen in Hildesheim. Insgesamt stellt das Land für 2015 insgesamt knapp 16 Millionen Euro für die fünf Einrichtungen bereit.

„Dieses langfristige Bündnis ist im Stadttheaterbereich in den Flächenländern einzigartig“, sagt Gabriele Heinen-Kljajic, Ministerin für Wissenschaft und Kultur. Die Kommunaltheater und das Göttinger Symphonie Orchester erhalten aus Sicht des Ministeriums mit den Zielvereinbarungen Planungssicherheit. „Besonders erfreulich ist, dass es dank der Initiative der Regierungsfraktionen gelungen ist, im kommenden Jahr zusätzlich 400.000 Euro für die nichtstaatlichen Bühnen bereit zu stellen.“

Insgesamt erhöht das Land seine Förderungen für die Bühnen und das Orchester im kommenden Jahr im Vergleich zu 2014 um 907.000 Euro. Dabei werden die bisherigen Leistungs- und Anreizprogramme jetzt fester Bestandteil der jährlichen Zuwendung des Landes. Mit den Zielvereinbarungen haben sich sowohl das Land als auch die kommunalen Träger zudem verpflichtet, jeweils anteilig die Mehrkosten für künftige Tarifsteigerungen auszugleichen. Die Beteiligung des Landes an den Tarifsteigerungen der Jahre 2012 bis 2014 ist Bestandteil der jährlichen Zuwendung des Landes.

Kulturpolitische Ziele

Mit den Zielvereinbarungen sind folgende kulturpolitische Ziele verbunden: neue Publikumsschichten gewinnen, Kinder- und Jugendtheater anbieten, verstärkt ältere Menschen einbeziehen sowie Mitbürger anderer kultureller Herkunft einbinden. Ferner bekennen sich die kommunalen Theater dazu, mit anderen Kulturakteuren, zum Beispiel mit Freien Theatern, Hochschulen, Musikschulen, Volkshochschulen, Kirchen und soziokulturellen Einrichtungen, zu kooperieren. (bsc)

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