Bündnis formierte sich

Thema Israel: Zwei Demonstrationen am Samstag in Göttingen

Göttingen. Mit einer Demonstration in Göttingen an diesem Samstag, 23. Dezember, will das „Bündnis Jachad gegen Antisemitismus und Antizionismus“ israelfeindlichen Tendenzen entgegentreten.

Aktualisiert am 22.12. um 10.20 Uhr - Anlass für die Aktion, die von 13.30 bis 15.30 Uhr im Bereich des Albaniplatzes (Verlängerung der Bühlstraße bis zur Herzberger Landstraße), sei eine „antiisraelische“ Kundgebung von Mitgliedern der örtlichen Palästinensischen Gemeinde gegen die geplante Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem, teilte das Bündnis mit. Diese zweite Aktion, eine "Mahnwache für Palästina", findet von 13.30 bis 16 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz statt.

Seit der Ankündigung der Botschaftsverlegung habe es in mehreren deutschen Städten antiisraelische Demonstrationen und „neue Wellen antisemitischer Gewalt“ gegeben, heißt es in dem Aufruf des Bündnisses "Jachad gegen Antisemitismus und Antizionismus“. „Unter aggressivem Gebaren wurde es wieder Normalität in Fußgängerzonen, Israel das Existenzrecht abzuerkennen und sich lautstark mit antisemitischen Organisationen zu verbrüdern.“ Im schwedischen Malmö seien Brandsätze auf eine Synagoge geworfen worden, und in Amsterdam sei ein koscheres Restaurant angegriffen worden.

Das Bündnis wolle „nicht tatenlos dabei zusehen, wie Israel öffentlich dämonisiert und jüdisches Leben in Deutschland durch offenen Hass verunmöglicht wird“.

Es dürfe keinen Raum für antizionistische und antisemitische Hetze geben. Zu der Demonstration haben außerdem die Göttinger Hochschulgruppe der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Fachschaftsrat Sozialwissenschaften sowie die Gruppe „Association Progrès“ aufgerufen. (epd/bsc)

Rubriklistenbild: © dpa

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