Auftakt in Einbeck

Themenschwerpunkt: Politischer Herbst im Literarischen Zentrum

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Mark Terkessidis kommt ins Literarische Zentrum.

Das Literarische Zentrum setzt in seinem prall gefüllten Herbstprogramm einen politischen Schwerpunkt. Dafür steht gleich der Auftakt „Vom Klima Schreiben“ am Samstag, 31. August, und die erste Veranstaltung der Reihe Literatur macht Schule am 18. September in der Goetheschule Einbeck.

Dort geht es um das Buch „Paulas Reise oder Wie ein Huhn uns zu Klimaschützern machte“. Jana Steingässer erzählt jungen Leserinnen und Lesern darin komplexe Zusammenhänge und darüber, was passiert, wenn der Lebensraum von Menschen, Tieren und Pflanzen durcheinandergerät.

Weitere Schulen können sich für eine Veranstaltung mit der Autorin bewerben und sollten sich bei Marisa Rohrbeck melden, die die Reihe im Literarischen Zentrum betreut.

Gleiches gilt für zwei weitere Veranstaltungen der Reihe: Karen M. McManus wird aus ihrem zweiten Roman „Two can keep a Secret“ am Donnerstag, 24. Oktober, im Hainberg-Gymnasium lesen – es ist ein Thriller für junge Leserinnen und Leser. Ernster wird es, wenn Jürgen Kaube am Freitag, 20. September, seine Kritik am deutschen Bildungssystem loslässt. Er spricht sich in seinem Buch „Ist die Schule zu blöd für unsere Kinder?“ für lokale Freiheit in Schulen und wenig zentralisierte Pläne und Digitalisierungsstrategien aus.

Politisch ist auch das Thema der Lesung von Mark Terkessidis am Mittwoch, 11. September, im Literarischen Zentrum: Der Migrations- und Rassismusforscher berichtet in seinem Buch „Wessen Erinnerung zählt“ anschaulich und leicht verständlich den heutigen Alltagsrassismus und die Historie dazu – auch in Zeiten des Kolonialismus.

Petina Gappah kommt ins Literarische Zentrum.

Um die afrikanische Kolonialgeschichte geht es auch in dem Roman von Petina Gappah. Der heißt „Aus der Dunkelheit strahlendes Licht“. Die Geschichte ist eine Fiktion. Petina Gappah ein Erlebnis. Sie wird am Dienstag, 8. Oktober, im Literarischen Zentrum über das Buch sprechen. DT-Schauspielerin Andrea Strube wird lesen.

In die Geschichte des Baskenlandes der 1960er-Jahre führt der in Hannover (!) lebende Autor Fernando Aramburus. Er spricht am Mittwoch, 9. Oktober, über den Roman „Langsame Jahre“, aus dem DT-Schauspieler Florian Eppinger lesen wird.

Die Lyrik fördern, das will das Literarische Zentrum, wie Geschäftsführerin Anja Johannsen sagt: „Wir laden in der Reihe immer einen Hauptgast ein, der sich dann einen Zweitgast auswählen und mitbringen kann.“ Das erste Tandem ist Uljana Wolf und Sibylla Vricic Hausmann. Die Verse werden an die Wand projiziert – zum Nachlesen und drüber Nachdenken. Termin: Donnerstag, 19. September.

Übrigens: Gesa Husemann ist nach der Babypause wieder zurück im „Zentrum“. Sie ist verantwortlich für den Bereich „Kulturelle Bildung“.  tko

Karten unter www.literarisches-zentrum-goettingen.de

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