THW bildet 17 neue Helfer aus Südniedersachsen aus

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Übung des Technischen Hilfswerks (THW): Am Prüfungstag müssen die aktiven Helfer bei 24 Aufgaben an sechs Stationen ihr Können unter Beweis stellen.

Göttingen. Mit einer praktischen und theoretischen Prüfung endete am Samstag die Grundausbildung von 17 THW-Mitgliedern aus dem Bereich Südniedersachsen.

Parallel haben 23 Jugendliche aus verschiedenen Ortsverbänden das „Leistungsabzeichen der THW-Jugend“ in Bronze und Silber erworben. 

„Die Grundausbildungsprüfung für die aktiven Helfer findet zweimal jährlich statt, die Jugendprüfung einmal im Jahr“, sagt der Göttinger THW-Ortsbeauftragte Gunnar Nußbeck. Dieses mal ist der Ortsverband Göttingen in der Industriestraße Gastgeber für die Prüflinge. Diese kommen aus zehn Ortsverbänden aus der Region, über Holzminden und Einbeck bis nach Clausthal-Zellerfeld und Hann. Münden. Hier wurden den „Neuen“ zuvor schon die Grundlagen für künftige Einsätze vermitteln und die Struktur des THW näher gebracht.

Am Prüfungstag müssen die aktiven Helfer bei 24 Aufgaben an sechs Stationen ihr Können unter Beweis stellen. Wie nimmt man eine Tauchpumpe und einen Stromerzeuger in Betrieb? Wie sichert man eine Straße richtig ab? Auf welche Weise werden zwei Vierkanthölzer zu einem T-Träger verbunden? Ausbilder Rouven Brauers beobachtet hier genau, ob Helferanwärter Dario Dierking (16) aus Gieboldehausen dabei alles richtig macht und ist am Ende zufrieden.

Gleich nebenan hievt die 30-jährige Nina Zettel aus Einbeck einen schweren Motor-Trennschleifer in die Höhe, um einen Betonblock anzuschneiden. „Man sollte keine Angst, aber Respekt vor dem Gerät haben“, sagt sie. Ihr sei das THW in die Wiege gelegt worden, denn ihr Vater ist seit über 40 Jahren mit dabei.

Neben den praktischen Prüfungen mussten die aktiven Helfer vierzig Fragen und die Jugendlichen zehn (Bronze) und . 25 Fragen (Silber) richtig beantworten. Am Ende ist Ausbildungsleiter Christian Kusserow zufrieden: „Alle Teilnehmer haben bestanden und können nun ihre Kenntnisse in den verschiedenen Ortsverbänden vertiefen.“ Dort erfolgt dann auch die Eingliederung in spezielle Fachgruppen mit Aufgaben wie Wasserförderung, Trinkwasserversorgung oder Elektroversorgung. (ysr)

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