Tiefe Schnitte mit Messer: Polizei sucht Pferdeschänder

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Der Tatort: Auf dieser Koppel auf dem Horstberg am Stadtrand von Holzminden wurden zwei Stuten durch Messerschnitte schwer verletzt. Ihre Wunden mussten genäht werden.

Holzminden/Göttingen. Die Polizei sucht nach einem mutmaßlichen Pferdeschänder. Zwei Stuten wurden in Holzminden durch Messerschnitte schwer verletzt.

Die Schnittwunden bei den Tieren fielen der Besitzerin einer der beiden Pferde am Donnerstag gegen 15.30 Uhr auf. Die Tiere standen auf einer Koppel im Bereich des Horstberges am Stadtrand von Holzminden.

Ein Tierarzt geht davon aus, dass die beiden schwarzen Stuten durch Messerschnitte verletzt wurden. Die Pferde haben schwere Schnittverletzungen im Bereich des Halses, auf dem Rücken und am Hinterschenkel davongetragen. Laut Polizei waren die Schnitte nicht lebensbedrohlich für die Tiere. Sie waren aber so tief, dass der Tierarzt die Wunden zum Teil großflächig nähen musste.

Ermittlungen wegen Tierquälerei

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass ein noch unbekannter Täter den Pferden die Verletzungen mit einem scharfen Messer vorsätzlich zugefügt hat. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass die Tat sich vermutlich zwischen am Donnerstag 15 und 15.30 Uhr ereignete.

Zu diesem Zeitpunkt soll sich im Bereich der Koppel ein dunkel gekleideter und etwa 16 Jahre alter Jugendlicher aufgehalten haben. Ob er etwas mit der Tat zu tun hat, ist bislang noch unklar. Die Polizei ermittelt wegen Tierquälerei nach dem Tierschutzgesetz und wegen Sachbeschädigung. Hinweise erbittet die Polizei in Holzminden unter der Rufnummer 055 31 / 95 80.

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