Tipps gegen die stinkende Biotonne: Zeitungspapier statt Plastiktüte

Hilfreich: Zeitungspapier verhindert die Bildung von Sickerwasser. Foto: GEB/nh

Göttingen. Eine furchtbar stinkende Biotonne – viele haben das in den Sommermonaten schon erlebt.

Damit der Grünabfall bei heißen Temperaturen nicht zum Problem wird, geben die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) Tipps für den richtigen Umgang mit der Biotonne.

Zunächst sollte die Biotonne am besten leicht geöffnet an einem schattigen Platz stehen und am Abfuhrtag rechtzeitig bis 6 Uhr morgens im Ladebreich abgestellt sein.

Um unangenehme Gerüche und Ungeziefer zu vermeiden, sollten die überwiegend nassen Bioabfälle aus der Küche in Zeitungspapier eingewickelt werden, denn das Papier saugt die Feuchtigkeit auf.

Verdichtung vermeiden

Das Auslegen des Tonnenbodens mit zerknülltem Zeitungspapier oder auch das Einfüllen von holzigen Strauchabfällen verhindert das Verdichten der Bioabfälle und dadurch auch die Entstehung von Sickerwasser, heißt es in der Pressemitteilung der GEB. Die Verdichtung der Bioabfälle sollte auf jeden Fall vermieden werden, da sonst die notwendige Belüftung verhindert wird.

Grasschnitt sollte erst nach dem Trockenen in die Tonne gefüllt werden. Das spart nicht nur Platz, sondern führt auch zu weniger üblen Gerüchen.

Die GEB bitten außerdem darum, statt biologisch abbaubarer Plastiktüten Papiertüten oder Zeitungspapier zu verwenden, da die Plastiktüten nicht schnell genug abgebaut werden können. Außerdem raten die Entsorgungsbetriebe zu einem Vorsortiergefäß, das ebenfalls mit Papier ausgelegt und täglich geleert werden sollte.

Bei Fragen rund um die Abfallwirtschaft stehen die Göttinger Entsorgungsbetriebe unter Tel. 0551/4005400 zur Verfügung. (nix)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.