Prozessauftakt am 26. April

Tödliche Messerstiche: 28-Jährige steht wegen Mordes vor Göttinger Gericht

Göttingen. Eine 28-jährige Studentin aus China muss sich ab Ende April wegen Mordes vor dem Landgericht Göttingen verantworten. Sie soll eine 24-Jährige, die ebenfalls aus dem Reich der Mitte stammte, umgebracht haben.

Das Verbrechen ereignete sich im Oktober vergangenen Jahres in der Göttinger Nordstadt. Das Motiv der Tat soll darin gelegen haben, dass das Opfer mit dem ehemaligen Lebensgefährten der 28-Jährigen offenbar eine Liebesbeziehung eingegangen war. Um über diese Beziehung zu sprechen, hatte die 28-Jährige das Opfer in deren Ein-Zimmer-Appartement besucht, berichtet die Göttinger Staatsanwaltschaft. Im Verlauf des Gesprächs soll die 28-Jährige ein von ihr mitgebrachtes Küchenmesser aus der Tasche gezogen und damit wiederholt auf das ahnungslose Opfer eingestochen haben.

Die 24-Jährige verblutete. Die Tote wurde noch am selben Tag gefunden.

Verbrechen: Frauenleiche in Göttingen gefunden

Die 28-Jährige kam kurz nach der Tat in Untersuchungshaft. Sie räumte ein, sich mit dem Opfer gestritten zu haben. Dabei sei es auch zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Getötet habe sie das Opfer jedoch nicht.

Das Landgericht hat nach dem Prozessauftakt am Dienstag, 26. April, zunächst sechs weitere Verhandlungstermine bis Mitte Juni angesetzt.

Archivvideo

Rubriklistenbild: © bsc

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