Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Tödlicher Badeunfall in Göttingen: Ursache bleibt ungeklärt

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Das Institut für Sportwissenschaften der Universität: In dem Gebäudekomplex ist ein 25-Meter-Schwimmbecken mit Sprungturm zu finden, in dem sich an Unglück ereignete.

Göttingen. Die Ursache für den tragischen Tod eines Studenten nach einem Badeunfall im Schwimmbecken des Institutes für Sportwissenschaften am Sprangerweg in Göttingen bleibt wohl ungeklärt.

Bei der Obduktion der Leiche des 21-Jährigen am Dienstag in der Gerichtsmedizin konnte keine organische Ursache für das Ertrinken des jungen Mannes gefunden werden, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Buick am Dienstag auf Anfrage. Damit bleibt die eigentliche Ursache für den Badeunfall im Dunkeln.

Außerdem habe man keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden feststellen können, auch Hinweise auf unterlassene Hilfeleistung gebe es nicht. Weitere Ermittlungen soll es nicht geben. Buick kündigte die Einstellung des Verfahrens ein. Die Leiche des jungen Mannes wurde unterdessen zur Bestattung freigegeben.

Der Student war am vergangenen Freitag gegen 19.50 Uhr leblos am Boden des Schwimmbeckens entdeckt worden. Helfer hatten ihn aus dem Becken geholt und ihn wiederbelebt. In der Nacht zum Samstag starb der junge Mann gegen 2.30 Uhr in der Uni-Klinik – wir berichteten.

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