Mit 83 verstorben

Trauer langjährigen Göttinger FDP-Bundestagsabgeordneten Torsten Wolfgramm

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Der ehemalige FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Wolfgramm verstarb im Alter von 83 Jahren.

Göttingen – Der FDP-Kreisverband Göttingen-Osterode trauert um Torsten Wolfgramm. Der langjährige Göttinger Bundestagsabgeordnete ist bereits am 19. April im Alter von 83 Jahren verstorben, wie die FDP in dieser Woche mitteilte.

„Torsten Wolfgramm hat sich als engagierter Vertreter für die Region Südniedersachsen und für den Wahlkreis Göttingen verdient gemacht. Sein Einsatz wirkt weit über seine parlamentarische Tätigkeit hinaus. Er war uns mit seinem freundlichen und lebensbejahenden Wesen stets ein wichtiger Gesprächspartner und Ratgeber“, erklärte der Kreisverbandsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle.

Wolfgramm war seit 1967 Mitglied der FDP. Von 1968 bis 1979 gehörte er dem Rat der Stadt Göttingen an. Von 1974 bis 1994 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. In der FDP-Fraktion fungierte er von 1978 bis 1991 als Parlamentarischer Geschäftsführer. Von 1991 bis 1993 war er Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Bildung und Wissenschaft.

Wolfgramm war zudem ehrenamtlich engagiert, etwa als Ehrenmitglied der Göttinger Händel-Gesellschaft, als stellvertretender Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung und als langjähriges Vorstandsmitglied der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft.

Der Göttinger SPD-Bundestagsabgeordnete, Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann teilte zum Tode Wolfgramms mit: „Er war kein Mann der lauten Töne und galt gerade deshalb als besonders einflussreich, arbeitete gewissenhaft und fleißig, niemals oberflächlich, immer verantwortungsvoll. Er war durch und durch ein sozialliberaler Geist, klug und gebildet. Ich empfinde seinen Tod als großen Verlust, unsere freundschaftlichen Gespräche werde ich sehr vermissen.“

Auch Kuhle erinnert sich gerne an Wolfgramms menschliche Seite: „Er hat sich stets die Fähigkeit bewahrt, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen und dabei seine Anliegen trotzdem mit Nachdruck zu verfolgen. Viele, die ihn persönlich kennenlernen durften, werden ihn vermissen.“  ana

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