In der Fußball-Oberliga

Trotz Pleiten: Eintracht und SVG mit Serie zufrieden

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Thorben Rudolph

Northeim/ Göttingen. Auf den Plätzen vier (Eintracht Northeim) und sechs (SVG Göttingen) haben die südniedersächsischen Teams die Saison der Fußball-Oberliga beendet.

Am letzten Spieltag kassierten beide Niederlagen, dürfen aber dennoch jeweils auf eine sehr gute Spielzeit zurückblicken. „Wir hätten uns gern mit einem Sieg verabschiedet. Aber was soll’s. Wir sind Vierter geworden. Das war das große Ziel. Rang drei wäre zwar auch drin gewesen, aber dafür hat es eben nicht gereicht“, sagte Northeims Co-Trainer Markus Schmidt nach der Partie bei Arminia Hannover, die mit 1:2 verloren ging. Warum es in der Landeshauptstadt für die Eintracht zum Ausklang nichts zu holen gab, hatte Thorben Rudolph schnell ausgemacht. „Arminia war heiß wie Frittenfett. Die haben verdient gewonnen und so noch den Klassenerhalt geschafft. Obwohl der Siegtreffer ein Sonntagsschuss war.“

Das räumte auch Hannovers Björn Zimmermann ein. „In der ersten halben Stunde waren wir angespannt, da lief nichts zusammen. Doch nach dem 0:1 gab es für uns nur noch eine Devise: Alles nach vorn!“ Diese Taktik ging auf, weil Adem Lukac direkt nach seiner Einwechslung bei einem Freistoß seine Mitspieler zur Seite schob, sich die Kugel schnappte und diese mit seinem ersten Kontakt zum 2:1 in den Torwinkel hämmerte. Zimmermann: „Wir hatten vor ein paar Wochen noch zwölf Punkte Rückstand, jetzt haben wir den Klassenerhalt geschafft. Das ist Wahnsinn.“

SVG wie ein Absteiger

Wahnsinnig schlecht war dagegen das, was die Göttinger über weite Strecken der Rückrunde ablieferten. Das Team von Trainer Knut Nolte, das bis Weihnachten als einzige Mannschaft der Liga ungeschlagen blieb, holte nach der Winterpause nur noch magere zehn Zähler. Zwei Siege, vier Unentschieden und neun Niederlagen – einzig die Bilanz von Schlusslicht und Absteiger Uelzen (ebenfalls zehn Punkte), das zumindest drei Spiele gewinnen konnte, war wegen des schlechteren Torverhältnisses noch mieser. Nur die starke Vorrunde mit 33 Zählern aus 15 Partien sorgte dafür, dass der Aufsteiger vom zweiten auf den sechsten Platz weich fiel. (mwa/raw).

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