SVG Göttingen trotz Pokal-Niederlage zufrieden

Kein Tor: Der SVGer Florian Evers (Mitte) lässt sich durch Hildesheims Christoph Lange nicht am Schuss hindern, doch VfV-Torwart Nicolas Franzmann (links) muss nicht eingreifen – Abseits. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Nein, Sorgen müsse sich die SVG nicht machen, in der Oberliga nicht mithalten zu können. „Wer Northeim schlägt und gegen uns ein durchaus ordentliches Spiel abliefert mit einem guten Spielsystem, der kann in der Oberliga bestehen“, sagte Jürgen Stoffregen.

Trainer des Regionalliga-Aufsteigers VfV Hildesheim, nach dem 2:0-Sieg im Achtelfinale des NFV-Pokals bei Oberliga-Aufsteiger SVG Göttingen.

Keine Frage, dass sich viele darüber einig waren, dass der Außenseiter nicht chancenlos gewesen ist, wenn er nicht kalt erwischt worden wäre und bereits nach zwei Minuten mit 0:1 in Rückstand geraten wäre. Das sah auch Stoffregen so. „Wir hatten schon ein wenig Glück – ein frühes Tor und dann noch ein 2:0 aus der Kategorie Sonntagsschuss.“

Und nach dem Wechsel wurde dieses 2:0 zur Halbzeit von den Gästen erfolgreich verwaltet. Und wer weiß, was passiert wäre, hätte SVG-Mittelfeldspieler Josu de las Heras Vicuña in der 70. Minute nicht den Pfosten sondern das VfV-Tor getroffen.

„Wir waren nach dem Wechsel mindestens gleichwertig, haben gegen die körperlich überlegenen Hildesheimer körperlich dagegenhalten können“, war SVG-Trainer Knut Nolte mit der Leistung seiner Mannschaft trotz der Niederlage zweifellos zufrieden. „Wir wollten ein frühes Tor vermeiden, was uns leider nicht gelungen ist und umso ärgerlicher war. In der zweiten Halbzeit haben wir richtig aufgedreht, unsere kämpferische Leistung hat gestimmt“, so Göttingens Außenverteidiger Alexander Burkhardt. Ihm pflichtete SVG-Kapitän Sebastian Gehrke bei: „Ich bin eigentlich nie zufrieden nach einer Niederlage. Doch nach diesem Spiel können wir frohen Mutes sein mit Blick auf die kommende Saison. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft und auch die Form stimmen.“

Schiller mit starker Leistung

In den Vordergrund spielte sich bei den Schwarz-Weißen der nach der Pause eingewechselte Martin Schiller. Er empfahl sich für die Stammelf mit gutem Stellungsspiel, stopfte im Mittelfeld Löcher und hatte gute Ideen nach vorn. Und auch die Defensive zeigte trotz der beiden Gegentreffer eine durchaus akzeptable Leistung. Und vorn bieten sich mit Stephan Kaul, der eine tolle Ballbeherrschung besitzt, und dem pfeilschnellen Ali Ismail zwei gleichwertige Stürmer an. Überhaupt verfügt Nolte über einen sehr ausgeglichenen Kader, der durchaus das Zeug hat, in der Oberliga für positive Schlagzeilen zu sorgen. 

Für Sonntag (16 Uhr) hat die SVG kurzfristig noch einen weiteren Test bei der SG Bernshausen/Seeburg in Seeburg vereinbart. (gsd-nh)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.