Alkohol-Kontrollen der Polizei in Südniedersachsen

Erst 2, dann 2,9 Promille: Lkw-Fahrer zum zweiten Mal betrunken auf A7-Rastplatz erwischt

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Göttingens Polizeipräsident Uwe Lührig begleitete die Beamten bei der Alkohol-Kontrollaktion bei Lastwagenfahrern entlang der A7. 

Erneut hat die Göttinger Polizei mehr als ein Dutzend betrunkene Lkw-Fahrer auf Parkplätzen, Raststätten und Rasthöfen an der A7 aus dem Verkehr gezogen und damit schwerste Unfälle verhindert.

Besonders fiel den Beamten auf der Raststätte Harz-Ost ein Fahrer aus Bulgarien auf: Bei ihm wurde am Sonntag mit 2,90 Promille der Spitzenwert des Tages festgestellt. Vor einer Woche war er schon einmal kontrolliert worden – mit einem Alkoholwert von 2,07 Promille.

Insgesamt wurden zwischen Göttingen und Hildesheim 264 Fahrer von Lastwagen überprüft. In 13 Fällen musste die Polizei ein Fahrverbot wegen Alkohol verhängen.

Bei den präventiven Kontrollen wurden die Beamten diesmal von Polizeipräsident Uwe Lührig begleitet. Er kündigte bereits an: „Wir setzen die Abfahrtskontrollen mit einem verstärkten Personalansatz auch in den nächsten Wochen fort.“ Das ist aus Sicht von Lührig die logische Konsequenz der Ergebnisse. Ziel sei es, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern. „Genau aus diesem Grund überprüfen wir die Fahrzeugführer vor Fahrtantritt auf den Parkplätzen“, sagte Lührig.

Aus Sicht der Polizei ist das Ergebnis erneut erschreckend: Bei sieben Fahrern wurde ein Atemalkoholwert von mehr als 1,1 Promille festgestellt. Sie waren somit absolut fahruntüchtig.

Insgesamt zog die Göttinger Polizei bei den Kontrollen an drei Sonntagen im März mehr als 50 betrunkene Lastwagen-Fahrer aus dem Verkehr.  

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