Über Grenzen hinweg: Göttinger Auszubildende vertieften ihre Sprachkenntnisse

Erhieltem dem Europass Mobilität: Frederike Wedemeier (von links) , Katrin Henniges, Sandra Fuchs, Sabrina Burchard, Laura Müller und Maria Goebel. Foto: Geier

Göttingen. Sie haben über den Göttinger „Tellerrand" geschaut und Grenzen überschritten. Zehn Azubis aus der Region sammelten im vergangenen Schuljahr praktische Erfahrungen im Ausland.

Dafür bekamen sie von der Stadt und dem Landkreis Göttingen den Europass Mobilität überreicht.

Er dokumentiert die Lernerfahrungen der Azubis, die sie im jeweiligen Land gemacht haben. „Diese Bescheinigung ist auch für ihre zukünftigen Arbeitgeber interessant“, prognostizierte Erste Kreisrätin Christel Wemheuer den Azubis. Sie seien aus ihrer Komfortzone herausgetreten und hätten Grenzen überschritten.

England, Frankreich, Spanien 

Wohin sie der Weg führte, berichteten die jungen Leute selbst. Frederike Wedemeier und Katrin Henniges, Auszubildende der Firma Mahr, machten ihre Erfahrungen jeweils in England oder Frankreich. Wedemeier schilderte ihre Erfahrungen aus England als eine Bereicherung nicht nur für ihre Sprachkenntnisse, sondern auch für ihre kulturelle Bildung.

Henniges sammelte ihre Auslandserfahrungen in der französischen Niederlassung der Firma Mahr in dem Pariser Vorort Igny. „Durch das Programm hatte ich die Chance in Frankreich Erfahrungen zusammen, mit einem Baguette Fahrrad zu fahren und in der Mittagspause Schwimmen zu gehen“, berichtet die junge Auszubildende. Im Ausland hatten die jungen Menschen konnten außerdem Freudschaften zu schließen, wodurch die gewonnen Sprachkenntnisse immer wieder benötigt werden.

Auch die Auszubildenden aus Stadt und Landkreis hatten die Möglichkeit in der englischen Partnerstadt Cheltenham mehrere Wochen zu arbeiten. Durch Ausflüge lernten sie auch andere Städte wie Bath, Oxford und London kennen. Sandra Fuchs, Sabrina Burchard, Laura Müller, Maria Goebel, Sahir Onal, Lukas Wendtlandt, Jonas Rudolph und Lena Riemann, Auszubildende der Göttinger BBS I Arnoldischule, erwarben den Europass.

Die Möglichkeiten, schon während der Ausbildung für kurze Zeit im Ausland zu arbeiten, werden vom Leonardo da Vinci-Mobilitätsprogramm der EU organisiert. Die Teilnehmer sollen durch die Auslandsaufenthalte ihre Sprach- und Fachkenntnisse vertiefen sowie kulturelle Unterschiede kennenlernen.

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