Mit mehr Abstand in der Mensa

Über die Mensaöffnung des Studentenwerks freuen sich die Studierenden

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Freuen sich über die Wiedereröffnung des Café Central: Andrea Bernecke, Mitarbeiterin des Café Central, Anett Reyer-Günther, Pressesprecherin des Göttinger Studentenwerks und Graziella Petrusic, Mitarbeiterin des Café Central (von links). 

Wegen der Corona-Krise waren die Göttinger Mensen seit März geschlossen. Jetzt können die Studenten wieder gemeinsam essen, doch das Angebot ist eingeschränkt.

Die Studenten der Universität Göttingen stehen am Montag am Eingang vor der Zentralmensa, es ist der erste Tag, an dem die Mensa nach der dreimonatigen Corona-Schließung wieder geöffnet hat. Das Sicherheitspersonal drückt den Mensagästen einen Plastikchip in die Hand und kontrolliert somit, wie viele Personen sich im Gebäude befinden.

1500 Abstandspunkte auf dem Boden markieren, in welche Richtung man laufen muss. Fleischgerichte werden auf der linken Seite ausgegeben und Personen, die lieber das vegane Essen bevorzugen, können sich ihr Essen auf der rechten Seite abholen. Bei der Essensausgabe angekommen, können die Studenten ihr Essen abholen, während sie gleichzeitig von den Mitarbeitern der Mensa durch eine Plexiglaswand getrennt sind. Salate und Nachtische können aber nicht angeboten werden. Auch der Kassenbereich ist mit Plexiglas geschützt.

Von den normalerweise 1710 Sitzplätzen sind nur noch 290 verfügbar – kenntlich gemacht mit einem orangefarbenen Punkt. So kann pro Tisch immer nur eine Person sitzen. Die Stundenten sind aber trotzdem nur froh, endlich wieder in der Mensa essen zu können. „Es ist einfach schön, dass es endlich wieder warmes Essen gibt“, erzählt Hanna Czerlinski. Das spare sehr viel Zeit ein, wenn man nicht selbst kochen müsse.

Die Studentinnen Charleen Posekardt und Hanna Czerlinski (von links) können nach langer Zeit wieder zusammen in der Zentralmensa der Universität Göttin gen essen. Nur eine Person pro Tisch ermöglicht es, ausreichend Abstand einzuhalten. 

„Die Situation ist auch sehr angenehm“, empfindet Charleen Posekardt. Die 21-jährige Studentin freue sich sehr über die Eröffnung. „Das mit dem Abstand ist auch sehr gut gelöst, dadurch staut es sich hier auch nicht“, ergänzt sie.

Auch Ronja Kieser ist von der Wiedereröffnung begeistert. „So begegnet man auch wieder mehr Leuten“, freut sich die 25-jährige Studentin. Sie habe zufällig eine Freundin getroffen und konnte direkt mit ihr zusammen in der Mensa essen.

„Die Leute sind sehr dankbar, dass wir wieder geöffnet haben“, sagt Anett Reyer-Günther, Pressesprecherin des Göttinger Studentenwerks. Die Mensa sei schließlich auch ein sozialer Ort, an dem sich Studenten treffen und zusammen Pause machen. Digital sei das nicht ersetzbar. Der Eindruck vom ersten Tag sei sehr positiv gewesen. Alle Studenten haben sich an die Regeln gehalten und es war eine „entspannte Atmosphäre.“ Auch das Café Central ist wieder geöffnet. Dort wurden die Sitzplätze von 200 auf 46 reduziert. Zudem gebe es keine Selbstbedienung mehr, sondern die Mitarbeiter des Cafés bedienen die Studenten.

Weitere Informationen gibt es imInternet

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