Feuerwehr wurde alarmiert

Überhitzter Motor in Triebkopf: Fahrgäste mussten in Göttingen aus ICE evakuiert werden

Einsatz für die Feuerwehr am Bahnhof Göttingen: Ein Motor eines ICE war überhitzt. Die Fahrgäste waren zuvor aus dem Schnellzug evakuiert worden.
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Einsatz für die Feuerwehr am Bahnhof Göttingen: Ein Motor eines ICE war überhitzt. Die Fahrgäste waren zuvor aus dem Schnellzug evakuiert worden.

Schreck am Sonntag in den frühen Abendstunden in Göttingen: Gegen 18.30 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines qualmenden Triebkopfs eines ICE im Bahnhof Göttingen alarmiert. Es stellte sich aber glücklicherweise heraus, dass lediglich ein Motor überhitzt war.

Göttingen – Zuvor waren bereits die Passagiere aus dem ICE 1171, der in Richtung Zürich unterwegs war, evakuiert worden, Das sorgte für Probleme auf dem Bahnsteig an Gleis 10/11, da sich dort neben den knapp 400 Reisenden aus dem Zug auch noch etwa 70 Fahrgäste befanden, die auf ihre Anschlussverbindungen warteten.

Die Oberleitung, die bei Unfällen und anderen Unregelmäßigkeiten abgeschaltet wird, stand laut Bundespolizei noch unter Strom. Aus der Luft beobachtete ein Polizeihubschrauber der Bundespolizei das Szenario. Die Tatortgruppe des Landespolizei aus Göttingen rückte sofort an. Gegen 19 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Die Reisenden konnten ihr Gepäck aus dem Zug holen.

Nach ersten Ermittlungen sorgte ein überhitzter Motor an einem der vorderen Drehgestelle für die Rauchentwicklung. Die Berufsfeuerwehr Göttingen sowie die Freiwilligen Feuerwehren Grone, Stadtmitte und Holtensen konnten wieder abrücken. Der Zug verblieb zunächst in Gleis 10. Von dort aus wird der ICE wahrscheinlich in Richtung Hamburg abgeschleppt. Die Reisenden werden vermutlich auf andere Züge verteilt.

Personen wurden nicht verletzt, der Sachschaden ist derzeit noch unbekannt. (Bernd Schlegel und Stefan Rampfel)

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