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UMG wählt Generalplaner aus: Baustart für neuen OP-Bereich Anfang 2025

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Von: Bernd Schlegel

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Luftbild des Baufeldes an der UMG.
Das Baufeld ist schon da: Auf dem Gelände der Uni-Medizin soll die künftige Baustufe 1 mit Operativen Zentrum sowie Herz-, Neuro- und Notfallzentrum entstehen. Jetzt können die eigentlichen Planungen beginnen. Mit dem Baubeginn für das Projekt wird für Anfang 2025 gerechnet. © Goeflug/Stefan Rampfel/NH

Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat nun einen Generalplaner für Baustufe 1 ausgewählt.

Göttingen – Voraussichtlich Anfang 2025 kann der erste große Neubau für die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) starten. Jetzt wurde der Generalplaner für die Baustufe 1 mit Operativen Zentrum, Herz-, Neuro- und Notfallzentrum ausgewählt.

Bei einem europaweiten Vergabeverfahren mit Beteiligung zahlreicher renommierter europäischer Krankenhausplaner setzte für die Generalplanung der Hoch- und Tiefbauprojekte das Büro Sweco GmbH aus Berlin durch. Parallel wird dieses Unternehmen aus der Bundeshauptstadt ebenfalls den Auftrag für die Planungsleistungen im Bereich der Medizintechnik erhalten.

Neubau der Universitätsmedizin Göttingen: Beginn mit Baustufe 1 wohl Anfang 2025

Die Generalplanung Technische Ausrüstung wurde an die Berliner Projektgesellschaft pi International GmbH vergeben. Mit diesen Entscheidungen steht der Baugesellschaft der Universitätsmedizin nun ein „kompetentes und renommiertes“ Team aus Generalplanern für den hochkomplexen Neubau zur Seite.

Der Fokus der Generalplaner liegt dabei vor allem auf der Einhaltung des Kostenrahmens, der Umsetzung des Raum- und Funktionsprogrammes sowie einer nachhaltigen Bauweise zur Gewährleistung eines CO2-freundlichen Gebäudebetriebes. Zudem wird eine moderne IT-Infrastruktur mit Digitalisierung sämtlicher Behandlungs- und Verwaltungsprozesse angestrebt.

Ziel ist zudem eine effiziente Planungs- und Genehmigungsphase. Dabei sollen Vertreter der künftigen Nutzer sowie die Genehmigungsbehörden eng eingebunden werden. Parallel zum Beginn der Planungsphase laufen auf dem Baufeld weiterhin die vorbereitenden Maßnahmen für den Neubau, wie beispielsweise der Rückbau des Pumpwerks. Ziel ist ein Baubeginn der Baustufe 1 für Anfang 2025.

Generalplaner: Fokus liegt auf Einhaltung des Kostenrahmens und effiziente Planungs- und Genehmigungsphase

Prof. Dr. Wolfgang Brück, Sprecher des Vorstandes der UMG, sagt zur aktuellen Entwicklung: „Mit der Auswahl der Generalplaner kommt weitere Bewegung auf dem direkten Weg zum Klinikumsneubau. Dass jetzt die Generalplanung startet, ist ein großer Schritt heraus aus den Auswahl- und Antragsphasen in die praktische Umsetzung.“

Burkhard Landré, Geschäftsführer der Dachgesellschaft Bauvorhaben Hochschulmedizin Niedersachsen (DBHN), sagt: „Die Hausaufgaben sind gemacht, die Türen geöffnet, die Planer können loslegen.“

Mit der Baustufe 1 realisiert die Universitätsmedizin ein Notfall- und OP-Zentrum der überregionalen Maximalversorgung. Dort werden alle klinischen Funktionseinrichtungen für die Akutversorgung von Notfallpatienten sowie Schwer- beziehungsweise Mehrfachverletzten zu finden sein.

So entstehen in dem künftigen Gebäudekomplex ein OP-Zentrum mit 25 Operationssälen, die Zentrale Notaufnahme, Ambulanzzentren, Bettenstationen mit 424 Normalpflege- und 204 Intensivpflegebetten sowie ein Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach. Die Gesamtbaukosten für Baustufe 1 werden mit insgesamt 425,5 Millionen Euro veranschlagt. (bsc)

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